Emerging Markets-ETF
ETFs, die Aktien anhand ethischer Kriterien auswählen, werden immer beliebter. Entscheidend ist die Performance. Wir stellen zwei Fonds vor, bei denen sich verantwortungsbewusstes Handeln bezahlt macht.

Der Anteil der Investoren, die ihr Kapital verantwortungsvoll anlegen möchten, steigt stetig. Wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen veröffentlicht hat, ist der Anteil nachhaltiger Investments 2016 allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf 242,2 Milliarden Euro angestiegen. Auch weltweit liegt es im Trend, Investments an ethischen Kriterien auszurichten. Dabei tritt zutage, dass dies beim Investieren überhaupt kein Nachteil sein muss. Die Zeit der Finanzhaie, die mit moralisch zweifelhaften Deals den großen Reibach machen ist vorbei – heute geht es darum, finanzielle Mittel mit Verantwortung einzusetzen und so Risiken aktiv zu steuern. Dass dies funktioniert, zeigt beispielsweise der Blick auf den MSCI Emerging Markets SRI. Der Index bündelt Unternehmen aus dem Universum des MSCI Emerging Markets und orientiert sich dabei an denjenigen Titeln, die Kriterien hinsichtlich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung genügen. Im Vergleich zum Mutter-Index gelangen der nachhaltigen Variante auf Sicht von fünf Jahren sogar bessere Renditen: 6,47 Prozent p.a. stehen 4,33 Prozent p.a. gegenüber (Stand: 30. Juni 2017). Doch wie kommen diese positiven Abweichungen zustande?

Emerging Markets: SRI-Kriterien können Anlagerisiken senken

Wie beim Mutter-Index, fließen auch beim MSCI Emerging Markets SRI Small- und Large-Caps aus 24 Schwellenländern ein. Jedoch wird das Anlageuniversum um Branchen wie Atomenergie, Glücksspiel, Alkohol oder Kriegswaffen verkleinert und anschließend anhand des von MSCI entwickelten ESG-Scoring-Modells die besten der verbliebenen Unternehmen für den nachhaltigen Index ausgewählt. So ist gewährleistet, dass der nachhaltig konzipierte Index seinem Mutter-Index noch immer ähnlich ist. Dass einige Unternehmen fehlen, die den ESG-Kriterien nicht genügen, hat sich in der Vergangenheit häufig positiv ausgezahlt. Historische Beispiele sind Shell und auch Volkswagen. Als beide Unternehmen von Katastrophen und Skandalen erschüttert wurden, waren diese in den SRI-Indizes von MSCI nicht vertreten – nachhaltig denkende Investoren sind damit Risiken aus dem Weg gegangen.

Es sind daher in erster Linie Rückschläge im Zuge von exogenen Schocks oder Skandalen,  die sich mittels SRI-Indizes minimieren lassen. Vergleicht man die Performance von SRI-Indizes und des jeweiligen Stamm-Indizes, liegen die Kurven in aller Regel eng beieinander. Dass nachhaltiges Investieren längst nicht mehr nur eine Herzensangelegenheit von Philanthropen oder Stiftungen ist, zeigt der Erfolg von ETFs wie dem BNP Paribas Easy MSCI Emerging Markets SRI UCITS ETF (WKN: A2APND).

BNP Paribas Easy MSCI Emerging Markets SRI

Kurs

0,00 €

Kosten (TER)0,45 %
Fondsvolumen72,62 Mio. €
Indexabbildungsynthetisch
1 Monat0,00 %
Lfd. Jahr0,00 %
Mehr ETFs finden: ETF-Suche

Inzwischen rund 120 Millionen Euro schwer, ermöglicht der ETF Anlegern Investments in Schwellenländern und garantiert zugleich, dass sämtliche Unternehmen den strengen ESG-Kriterien von MSCI entsprechen. Der thesaurierende ETF startete im Mai 2016 und hat seit Auflegung viele Investoren überzeugt. Neben seiner inhaltlichen Nähe zum Mutter-Index punktet der ETF auch mit seiner Gesamtkostenquote von rund 0,45 Prozent. Im laufenden Jahr legte der ETF bereits um über 12 Prozent zu.

Lösungen für jeden Investor

Für Anleger, die beim Gedanken an ethische Investments in erster Linie Hersteller kontroverser Waffen ausschließen möchten, gibt es mit dem BNP Paribas Easy MSCI Emerging Markets ex CW UCITS ETF (WKN: A2AL1R) ein Angebot, das dem herkömmlichen MSCI Emerging Markets bis auf drei Hersteller von Massenvernichtungswaffen gleicht.

BNP Paribas Easy MSCI Emerging Markets ex CW

Kurs

0,00 €

Kosten (TER)0,35 %
Fondsvolumen83,32 Mio. €
Indexabbildungsynthetisch
1 Monat0,00 %
Lfd. Jahr0,00 %
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Dieser ETF ist vor allem bei Anlegergruppen beliebt, die noch näher am Mutter-Index investieren und auf Hersteller kontroverser Waffen  im Depot verzichten wollen. Aktuell sind 303 Millionen Euro investiert. Im laufenden Jahr schnitt dieser ETF zwar etwas besser ab als der BNP Paribas Easy MSCI Emerging Markets SRI UCITS ETF, doch hat der Index auf Basis der ESG-Kriterien langfristig die Nase vorn. Beide ETFs von BNP Paribas Easy zeigen, dass das Thema der nachhaltigen Geldanlage längst eine breite Anlegerschaft erreicht hat. Unterstützt wird dieser Trend von der positiven Performance: In der Vergangenheit hat es sich bezahlt gemacht, Investments an ethischen Kriterien auszurichten. Das Angebot, dies auch künftig zu tun, ist vielschichtig.

Sie interessieren sich für ETFs vom Anbieter BNP Paribas? Lesen Sie dazu den Beitrag Dividende für Fortgeschrittene.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Sponsored Post des Anbieters BNP Paribas Asset Management.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.