ETF-Markt übersteigt erstmals die 10 Mrd.€-Schwelle

ETF-Markt übersteigt erstmals die 10 Mrd.€-Schwelle

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ETF-Markt übersteigt erstmals die 10 Mrd. €-Schwelle

Exchange Traded Funds (ETFs) werden bei Privatanlegern immer beliebter und der ETF-Markt wächst. Das zeigt der aktuelle ETF-Retail-Marktreport Dezember 2016 der ETF-Zeitschrift EXtra-Magazin. Erstmals überschritt das ETFAnlagevolumen von Privatanlegern die Schwelle von 10 Mrd. Euro (10,10 Mrd. Euro). Gegenüber dem Vormonat entspricht das einem Plus von 6,64 Prozent, auf Jahressicht sogar von 31,29 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug das ETFAnlagevolumen noch 7,69 Mrd. Euro.

„Bedingt durch eine gestiegene Berichterstattung, eine größere Produktvielfalt, umfassende Angebote bei ETF-Sparplänen und ein wachsendes Angebot an ETFAnlagelösungen erkennen immer mehr Privatanleger die Vorteile von ETFs“, kommentiert Markus Jordan, Herausgeber des EXtra-Magazin diese Entwicklung. Vor allem ETF-Sparpläne legten in der Gunst der Privatanleger zu.

 

Allein im Dezember stieg die Anzahl der ETF-Sparpläne gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent. Noch deutlicher ist der Zuwachs auf Jahressicht. So stieg im Jahr 2016 die Anzahl der ETF-Sparpläne bei den teilnehmenden Banken um 50,96 Prozent von 213.871 auf insgesamt 322.894. Leicht verringert hat sich hingegen die monatliche Sparrate. Diese reduzierte sich von 154 Euro im Dezember 2015 auf 148 Euro Ende 2016, das monatliche Sparvolumen dieser ETF-Sparpläne liegt bei knapp 48 Mio. Euro.

Wie stark die Attraktivität von ETFs insgesamt zunimmt, zeigt auch die Anzahl der ETF-Transaktionen. Diese stieg binnen eines Jahres von 97.255 auf 156.636 im Dezember 2016 (+61,06 Prozent). Die Mehrheit entfiel dabei auf ETF-Käufe (94.232), die Anzahl der Verkäufe betrug 62.404. Mit deutlich steigender Anzahl der Transaktionen verringerte sich die durchschnittliche Ordergröße von 9.823 auf 7.302 EUR (-25,66 Prozent).

Das Extra-Magazin veröffentlicht monatlich den ETF-Retail-Marktreport zum Volumen des ETF-Marktes mit Bezug auf Privatanleger. Die Statistik beruht auf Umsatz- und Bestandsmeldungen der sechs Direktbanken comdirect, Consorsbank, Deutsche Kreditbank (DKB), flatex, ING-DiBa und der OnVista Bank. Ziel der Statistik ist es, ein möglichst umfassendes Bild über das Nutzungsverhalten von Privatanlegern in Bezug auf den Einsatz von ETFs darzustellen.

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