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ETF-Portfolio Global: Smart-Beta-ETF auch auf Großbritannien

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Der Portfolio-ETF Global setzt bei Großbritannien künftig auf einen Smart-Beta-ETF

Innerhalb eines Jahres konnte der weltweit investierende Fonds ETF-Portfolio Global (WKN: A0MKQK) der Frankfurter Investmentboutique Veritas Investment eigenen Angaben zufolge um 10,79 Prozent zulegen (Stand 31.08.2017). Und das bei einer Volatilität von 10,82 Prozent. Innerhalb von fünf Jahren liege die Performance bei insgesamt 54,32 Prozent (Volatilität p.a. +16,29 Prozent). Zum Monatesende sei nun die alljährige Reallokation des Fonds durchgeführt worden, bei der nun verstärkt auf Smart-Beta-ETFs gesetzt werde.

Großbritanniens Aktienmarkt ebenfalls durch Smart-Beta-ETF abgebildet

„Bereits letztes Jahr setzte das Fondsmanagement zum ersten Mal einen Smart-Beta-ETF ein. Im Jahresvergleich zum 31. August konnte so der zugrundliegende Vergleichsindex S&P 500 auf Eurobasis um 3,05 Prozent outperformt werden“, heißt es. „Das positive Ergebnis unseres ersten Einsatzes eines Smart-Beta-ETF für 50 Prozent unseres ETF-Exposures für Aktienfonds Nordamerika seit der vergangenen Reallokation hat uns dazu ermutigt, diese Strategie auszubauen. Die Ländergewichtung für UK von rund 3,69 Prozent wird nun ebenfalls durch einen Smart-Beta-ETF abgebildet“, so Marcus RussSenior Portfolio Manager bei Veritas Investment, zur gesteigerten Anwendung dieser Produktgruppe. Neben dem OSSIAM Shiller Barclays CAPE US Sector Value ETF (WKN: A116QV), der mit aktuell 14,3 Prozent im Gesamtportfolio gewichtet ist, wird so nun auch der First Trust United Kingdom AlphaDEX ETF (WKN: A2AFTR) eingesetzt. Aufgrund der höheren Liquidität und der damit verbundenen niedrigerene Kosten wurde der ETF jedoch an der London Stock Exchange gekauft (WKN: A1T862). Insgesamt umfasst der Dachfonds Portfolio-ETF Global 30 ETFs.

Gewichtung des ETF-Portfolio Global nach wirtschaftlicher Leistungskraft

Die jährliche Anpassung der Asset Allokation des ETF-PORFOLIO GLOBAL orientiere sich an der wirtschaftlichen Leistungskraft der einzelnen Volkswirtschaften, gemessen am realen Bruttoinlandsprodukt. „Unser Ziel ist es, die tatsächliche wirtschaftliche Leistungskraft einzelner Länder und Regionen in unserem Fonds abzubilden. Die jeweilige Marktkapitalisierung, die üblicherweise gerne bei der Gewichtung genutzt wird, spielt bei uns keine Rolle“, so Russ weiter. „Auf diese Weise sind beispielsweise Aktienmärkte mit hoher Marktkapitalisierung nicht überproportional stark im Portfolio vertreten, die sich in der Bewertung weit von ihren Fundamentaldaten entfernt haben“.

Schwellenländer jetzt noch stärker im ETF Portfolio Global gewichtet

Insgesamt komme es im Fonds bei der diesjährigen Reallokation zu einigen Veränderungen. So sei der Anteil der Schwellenländer um rund 1,27 Prozent auf nunmehr 38,27 Prozent gestiegen. „Der Anteil der Schwellenländer ist seit Auflage des Fonds 2008 kontinuierlich gestiegen. Damit spiegelt der ETF-Portfolio Global sehr schön die kontinuierlich wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Emerging Markets für die Weltwirtschaft wieder“, kommentiert der Fondsmanager die Entwicklung des Fonds. Im Gegensatz dazu sei die Quote für Europa um rund 1,91 Prozent, auf 20,5 Prozent gefallen. Nord-Amerika lege lediglich um 0,19 Prozent zu und bleibt mit 31,97 Prozent deutlich hinter den Schwellenländern zurück. Nigeria werde nicht mehr vertreten sein – dafür werde Argentinien wieder aufgenommen, das im August 2016 weichen musste.

Der ETF-Portfolio Global wurde bereits 2008 in Zusammenarbeit mit der ING-DiBa ( Zum Testbericht) aufgelegt und speziell für Privatanleger konzipiert. Ein Ausgabeaufschlag wird nicht erhoben. Die diesjährige Performance (YTD) des Fonds lag zum 06.09.2017 liegt bei +4,17 Prozent. Das Fondsvolumen wuchs innerhalb eines Jahres um mehr als 3 Mio. Euro und liegt aktuell bei 40,83 Millionen Euro.

Hier weitere Informationen zur ETF-Dachfondslösung von Veritas:

 

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.