ETF-Portfolio: Lieber Musterlösung oder Marke Eigenbau?
Ein ETF-Portfolio ist kein Hexenwerk. Dennoch gibt es gute Gründe, bei Basisinvestments auf etablierte Lösungen zu bauen.

Ein breit gestreutes Portfolio für den langfristigen Vermögensaufbau lässt sich mit ETFs leichter zusammenstellen, als beispielsweise mit aktiv verwalteten Fonds. Fehlende Ausgabeaufschläge, geringe laufende Kosten und nicht zuletzt maximale Transparenz sorgen dafür, dass Anleger ETFs wie Puzzleteile zusammensetzen können. Doch ob am Ende ein stimmiges Bild herauskommt, bleibt offen. Wer langfristig anlegen will, sollte unbedingt Aktien und Anleihen kombinieren. Doch auch innerhalb dieser Anlageklassen gibt es nochmals Unterschiede. Zu nennen wären Staats- und Unternehmensanleihen. Während Staatsanleihen tendenziell ein solideres Investment sind, bieten Unternehmensanleihen mehr Chancen. Doch ganz so einfach ist es nicht. In den vergangenen Jahren hat die Schuldenquote vieler Staaten zugenommen, während manche Unternehmen im Geld schwimmen. Genauso ist es bei Aktien. Welche Rolle man unterschiedlichen Regionen wirklich beimessen sollte, bleibt für Privatanleger ein Rätsel. Der Weg hin zum eigenen ETF-Portfolio ist also steiniger als gedacht.

Ein ETF-Portfolio muss überwacht werden

Natürlich besteht die Möglichkeit, einfach offen einsehbare Vermögensallokationen nachzubauen oder sich daran zu orientieren. Der Online-Vermögensverwalter fintego ( Zum Testbericht) bietet Anlegern fünf Strategien, deren Bestandteile transparent einsehbar sind. Dank dieser Informationen rückt das eigene Portfolio schon näher. Doch was, wenn das langfristige Depot erst einmal zusammengestellt ist? Bereits beim Kauf der einzelnen ETFs dürften sich Privatanleger bewusst werden, dass Transaktionsgebühren auch bei ETFs eine Rolle spielen. Abhängig vom Broker, fallen für jeden Kauf Mindestgebühren an. Wer breit streut und mehrere ETFs kauft, ist selbst bei günstigen Brokern schnell einen hohen zweistelligen Betrag los. Hinzu kommt die Qual der Wahl, welcher ETF zum jeweiligen Index denn nun zu kaufen ist. Nachdem das Depot steht, heißt es für Anleger nach der „Do-it-yourself-Methode“ keinesfalls zurücklehnen und abwarten. Kursbewegungen sorgen dafür, dass sich die Aufteilung der einzelnen Märkte zueinander ständig verschiebt. Dies ist ein Risiko.

Delegieren zahlt sich am Ende aus

Nehmen wir einmal an, Aktien aus den USA würden über Jahre stark steigen. Andere Aktien dagegen im Wert verlieren. Wer als Privatanleger darauf nicht reagiert, hat plötzlich ein übergroßes Risiko für Kursschwankungen in den USA im Portfolio. Was kann man dagegen tun? Um diesen Verschiebungen entgegenzuwirken, sollten Anleger unbedingt die ursprüngliche Gewichtung des Depots wieder herstellen. Dies geschieht mittels Teilverkäufen und Zukäufen bei einzelnen ETFs, dem so genannten Rebalancing. Das ist zwar grundsätzlich einfach, doch entstehen dabei wiederum Gebühren.

Etablierte Lösungen wie fintego ( Zum Testbericht) nehmen das Rebalancing automatisch bei einer bestimmten Abweichung von der ursprünglichen Portfoliogewichtung vor. Während sich beim Depot der Marke Eigenbau die Gebühren summieren, ist bei Online-Vermögensverwaltern auf ETF-Basis in einer Pauschale alles drin. Sonderkonditionen und eingespielte Abläufe machen es möglich. Anleger müssen sich weder um die Zusammenstellung des Portfolios noch um die regelmäßige Anpassung des Portfolios kümmern. Wer sich als Anleger wirklich zurücklehnen will und den stressfreien Vermögensaufbau sucht, sollte sich genau überlegen, welche Aufgaben er an Profis abgibt, und welche er in die eigenen Hände nimmt.

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Eigene Akzente lieber auf exotischen Märkten setzen

Informierte Privatanleger können auch über ein Investment in ETF-Vermögensverwaltungen hinaus eigene Akzente setzen. Wer bestimmte Teilmärkte wie Schwellenländer, Rohstoffe oder auch Nebenwerte attraktiv findet, kann hier Direktinvestments einsetzen. Das Basisinvestment aus Aktien und Anleihen aus aller Welt ist bei Anbietern wie fintego günstig und gut aufgehoben. „Gerade auf etablierten Märkten ist es schwer, Überrenditen zu erzielen. Die Kosten fallen hier zu stark ins Gewicht. Aus diesem Grund bietet es sich an, bei Basisinvestments auf standardisierte Lösungen zu bauen“, so Franz Linner, Anlageexperte des Online-Vermögensverwalters.

Sehen Sie sich auch unser Video „Diese Portfolio-ETFs müssen Sie kennen!“ an.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.