Anlagekosten im Griff

ETF-Sparpläne sind zudem sehr kosteneffizient. Sie haben nur geringe jährliche Gebühren auf Fondsebene und auch die Kaufspesen der Direktbanken liegen mit etwa 1,5 Prozent vom Kurswert in einem vertretbaren Bereich. Noch günstiger geht es für ausgewählte ETFs über temporäre Aktionen, bei denen die Kaufgebühren komplett entfallen. Hier sollte man die Aktionsangebote der Direktbanken regelmäßig überprüfen (wir berichten jährlich in unserem ETF-Sparplantest). Depotentgelte fallen bei Direktbanken in der Regel nicht an.

Kapitalerträge aus den Sparplänen unterliegen der Abgeltungsteuer. Hier gilt auch der Sparer-Pauschbetrag. Ledige können dabei Kapitalerträge von 801 Euro pro Jahr steuerfrei vereinnahmen.

Sparplan-Portfolios interessant

Wer nicht nur in Aktien investieren möchte, dem bieten sparplanfähige ETF-Portfolios eine echte Alternative. So gibt es neben ETFs auf Aktien auch sparplanfähige ETFs auf Renten oder Rohstoffe. Mit der Diversifikation über Anlageklassen kann man sein Risiko-Rendite-Profil damit einfach optimieren.

Gerade bei kleineren Sparraten kann es sinnvoll sein, quartalsweise statt monatlich anzusparen. Das bietet Flexibilität in der Anzahl und Gewichtung einzelner ETFs. Zudem kann das Risikoprofil innerhalb eines solchen Portfolios jederzeit durch Anpassung der Einzahlungsraten gesteuert werden. Portfolio-Ideen zu Sparplänen bietet das Portal justETF unter www.justetf.com/sparplan.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.