ETF-Sparen für Frauen

Fragt man Frauen, inwieweit sie sich selbst mit Geldanlage beschäftigen, verweisen diese häufig auf ihren Partner. Durch die längere Lebenserwartung und meist geringere Rentenansprüche müssten aber gerade Frauen mehr für ihre finanzielle Vorsorge tun. Das zeigen Studien immer wieder eindrucksvoll auf. Ein ETF-Sparplan kann ein erster Schritt sein.

Über die Gründe, weshalb sich besonders Frauen an der Börse zurückhalten, lässt sich eifrig streiten. Das mag mitunter an der Sozialisation liegen, am mangelnden Zutrauen in die eigenen Finanzkenntnisse oder aber auch an unstetigen Erwerbsbiografien. Kommt Nachwuchs, sind es in den allermeisten Fällen die Frauen, die ihre Berufstätigkeit zum Wohle des Kindes beenden oder zumindest unterbrechen. Sie machen verstärkt von Elternzeit gebrauch, nehmen oftmals nach einigen Monaten oder Jahren eine Teilzeitbeschäftigung auf, was zu geringerem Einkommen führt. Im Durchschnitt verdienen Frauen nach wie vor grundsätzlich weniger als Männer.

Dazu kommt, dass sie von einer höheren Lebenserwartung ausgehen dürfen und daher mehr Geld im Alter bräuchten. Umfragen zeigen: Besonders riskante Anlagen wie Einzelaktien kommen in aller Regel für Frauen genauso wenig in Frage wie unflexible, starre Produkte, von denen sie sich nicht oder nur mit erheblichen Nachteilen trennen können. Mit einem klassischen Banksparplan ist aber in der aktuellen Mini-Zinsphase kein Blumentopf zu gewinnen. Ein ETF-Sparplan kann durch seine Flexibilität und Renditechancen eine Lösung sein. Schon mit zehn Euro im Monat kann es losgehen.

Ein ETF-Sparplan hat viele Vorteile

Bei einem ETF-Sparplan richten Anleger einfach einen monatlichen Dauerauftrag auf den ausgewählten ETF ein. Dabei ist die Höhe des Beitrags flexibel. Angenommen, Sie können derzeit im Monat 50 Euro verschmerzen, so entscheiden Sie sich für 50 Euro. Eine solche Vorgehensweise hat mehrere Vorteile. Zum einen profitieren Anleger vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Das heißt, bei hohen Kursen werden weniger Anteile eingebucht, bei niedrigen Kursständen werden mehr Anteile eingekauft. So ergibt sich über die Jahre ein solider Durchschnittswert. Die Gefahr, alles zum Höchststand zu investieren und resigniert zu niedrigen Kursen auszusteigen, gibt es nicht. Gerade diese Angst hält viele Frauen, aber natürlich auch Männer, davon ab, zu investieren. Neben dem geringeren Timing- Risiko im Vergleich zu einer Einmalanlage gibt es aber auch weitere Aspekte, die für einen ETF-Sparplan sprechen. Der Vermögensaufbau erfolgt konsequent.

Einmal eingerichtet müssen sich Sparplan-Kunden um nichts mehr kümmern, die Zeit ist auf ihrer Seite. Ein anderer Vorteil sind die geringen Kosten und Barrieren. So schlägt beispielsweise bei finvesto ein ETF-Sparplan mit 50 Euro monatlicher Sparrate mit nur 2,70 Euro für den Sparplan im Jahr zu Buche. Nach zehn Jahren sind das gerade einmal 27 Euro. Der Anbieter nimmt also 0,45 Prozent der Sparrate an Gebühren. Zum Vergleich: Wenn Sie einen Fonds bei Ihrer Hausbank kaufen, zahlen Sie meist fünf Prozent Ausgabeaufschlag und jährlich 1,5 bis zwei Prozent für die Verwaltung. Und auch die Einstiegshürde ist denkbar gering. Bei finvesto können Sie schon ab zehn Euro im Monat sparen. Los geht´s!

Und besonders für Frauen interessant: Ein ETF-Sparplan ist ein sehr flexibles Instrument, um Lücken bei der Altersvorsorge zu schließen. So können sie nach einer Beförderung die Sparsumme von 50 auf 150 Euro erhöhen. Und diese nach der Geburt des Kindes auf 30 Euro reduzieren. Wenn die Mutter nach einigen Jahren teilzeitbeschäftigt ist, kann sie den Betrag beispielsweise auf 70 Euro erhöhen. All diese Änderung sind bei finvesto, dem Testsieger von extra-funds.de, kostenlos. Auch Pausieren ist gratis möglich.

Wie viel macht ein ETF-Sparplan aus?

Neben all den Vorteilen stellt sich nun die Frage: Mit welchem Betrag kann ich im Alter rechnen? Wir gehen von den eingangs genannten 50 Euro monatlicher Sparrate aus. Die unterstellte Wertentwicklung liegt bei sechs Prozent im Jahr. Da die Sparerin noch jung ist, rechnen wir mit einer Ansparphase von 30 Jahren. Über all die Jahre hat sie so 18.000 Euro einbezahlt. Insgesamt kommt die Sparerin auf eine Gesamtsumme in Höhe von 48.726 Euro. Wer 100 Euro im Monat beiseitelegen kann, kommt nach diesen Prämissen auf fast 100.000 Euro.

Tipp: Ein langer Atem zahlt sich bei der Geldanlage aus. Denn gerade in den letzten Jahren vor Beendigung eines langjährigen Sparplans macht sich der Zinseszinseffekt positiv bemerkbar. In den Anfangsjahren besteht das Vermögen hauptsächlich aus den Einzahlungen. Im späteren Verlauf trägt die Anlage jedoch beachtliche (Zins-) Früchte. Aber dazu muss man erst mal mit einem ETF-Sparplan anfangen. Jetzt mit dem Anlegen starten!

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Sponsored Content des Anbieters finvesto ( Zum Testbericht).

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.