ETF-Sparpläne liegen im Trend – DAB bank bietet bestes Angebot

ETF-Sparpläne liegen im Trend – DAB bank bietet bestes Angebot

88
0
TEILEN
Mit ETF-Sparplänen vorsorgen

Anleger, die günstig und flexibel für das Alter vorsorgen möchten, sollten auf ETF-Sparpläne zurückgreifen. EXtra analysiert die Vorteile und führt zum zweiten Mal den ETF-Sparplan-Test durch.

Finanzielle Absicherung im Alter – das ist das Ziel der meisten Sparer. Leider werden die Gelder meist aber auf unrentablen Sparbüchern oder Tagesgeldkonten angelegt. Diese schützen zwar das Kapital vor Kursverlusten, nach Inflation bleibt aber nicht mehr viel übrig. Eine günstige und sehr flexible Möglichkeit für das Alter vorzusorgen stellen ETF-Sparpläne dar. EXtra untersucht zum zweiten Mal die Angebote der wichtigsten Direktbanken und zeigt Ihnen, wer das beste Angebot bietet.

Hohe Flexibilität

Kaum ein Finanzprodukt ist so flexibel einsetzbar wie der ETF-Sparplan. Verträge können bei Direktbanken bereits ab 25 Euro ausgeführt werden. Die Ratenhöhe und auch der Ausführungszeitpunkt sind darüber hinaus jederzeit veränderbar. Das Ansparen in ETFs reduziert massiv die laufenden Kosten für das investierte Kapital. Die Kosten der günstigsten sparplanfähigen ETFs liegen bei 0,10 % pro Jahr. Die Masse liegt bei 0,3 % – 0,5 % pro Jahr und damit deutlich unter denen vergleichbarer aktiv gemanagter Investmentfonds. Diese konstante Kostenersparnis führt über die Zeit zu signifikanten Mehrerträgen.

4.612 Euro mehr Ertrag

Spart ein Anleger monatlich 150 Euro bei einem ETF-Sparplan, kann er sich nach 15 Jahren bei einer angenommenen jährlichen Rendite vor Kosten von 7 % über einen Betrag von 44.836 Euro freuen. Das sind 4.612 Euro mehr als ein Sparer, der den gleichen Betrag in einen aktiv gemanagten Aktienfonds bei entsprechender Rendite vor Kosten anspart. Der große Unterschied liegt vor allem in der unterschiedlichen Kostenstruktur von 0,30 % p. a. beim ETF und 1,50 % beim aktiv gemanagten Investmentfonds.

Hier können Sie direkt einen DAB ETF Sparplan abschliessen!

Auf Kostenbelastung achten

Trotz zahlreicher Vorteile gibt es einige Punkte zu beachten. So berechnen die Direktbanken pro Sparplanausführung einen bestimmten Gebührensatz. Dieser beträgt je nach Anbieter bis zu 2,50 % vom Kurswert oder besteht aus einer Kombination aus Mindestgebühr zuzüglich variabler Gebühr (2,50 Euro zzgl. 0,25 % vom Kurswert). Bei kleineren Sparbeträgen (25 bis 50 Euro) kann die Gebührenbelastung je nach Direktbank auf bis zu 10 % ansteigen (siehe Tabelle). Deshalb sollten kleinere Sparbeträge in einem größeren Intervall gespart werden. Bei einer Ausführung im 2-Monats- Rhythmus können die Ausführungskosten deutlich reduziert werden.

Übersicht der Kosten für ETF Sparpläne

Aktienquote reduzieren

Die Erfahrung der letzten zehn Jahre hat gezeigt, dass eine Investition in Aktien hohen Schwankungen unterliegt. Deshalb sollten ETF-Sparer immer genau überprüfen, ob der angesparte Betrag noch richtig angelegt ist. Gerade ältere Sparer sollten frühzeitig Aktien-ETFs in Renten-ETFs umschichten, um nicht im Alter in eine schlechte Börsenphase zu geraten. Eine Faustregel: Der Aktienanteil in einem Portfolio sollte nach folgender Formel berechnet werden: 100 – Alter. Ein 65-Jähriger sollte also einen maximalen Aktienanteil von 35 % besitzen.

Hier können Sie direkt einen DAB ETF Sparplan abschliessen!

Erträge voll zu versteuern

Seit der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 müssen Gewinne aus einem ETF-Sparplan mit 25 % versteuert werden. Der Anleger muss diese Steuer nicht extra bezahlen, denn sie wird direkt von der Bank an das Finanzamt abgeführt. Letztendlich kommt aber weniger Kapital beim Anleger an. In unserem zuvor genannten Beispiel müsste der Anleger etwa 4.588 Euro Steuer an das Finanzamt abführen. Die Nettoauszahlung aus dem Sparplan beträgt deshalb nur 40.248 Euro.

EXtra-ETF-Sparplantest

Bei unserem Test haben wir die Anbieter nach den Kategorien Angebot, Kosten, Mindestanlage, Flexibilität und Depotkosten bewertet. Das beste Angebot erhält drei Punkte, das Mittelfeld zwei und das Schlusslicht einen Punkt. Die Einzelwerte werden dann addiert. Der Anbieter mit der höchsten Punktzahl bietet das attraktivste Angebot.

Ergebnis Sparplantest

Gesamtsieger: DAB bank

Wie bereits im Vorjahr konnte uns die DAB bank mit dem insgesamt besten Angebot überzeugen. Neben der größten Auswahl an sparplanfähigen ETFs ist das Preismodell für Sparbeträge ab 150 Euro am günstigsten. Niedrigere Sparraten sollten deshalb im 2-Monats- Rhythmus investiert werden.

Hier können Sie direkt einen DAB ETF Sparplan abschliessen!

DAX & Co. bevorzugt

Bei unserer Untersuchung haben wir ebenfalls festgestellt, dass bevorzugt in Aktien-ETFs investiert wird. So liegen bei fast allen Anbietern die ETFs auf DAX und DJ EuroStoxx 50 von db x-trackers oder iShares an der Spitze der angesparten Produkte. Auf Platz drei ist häufig g der db x-tracker auf den MSCI World Index (ISIN: LU0274208692) zu finden. Die durchschnittliche Sparrate beträgt etwa 150 Euro und bei der DAB bank machen ETF-Sparpläne mittlerweile 11 % der gesamten Fondssparpläne aus. Ein Trend, der sich wegen der Vorteile der ETF-Sparpläne weiter fortsetzen wird.

Fazit

Ein ETF-Sparplan ist eine kostengünstige und sehr flexible Form der Altersvorsorge. Die attraktive Gebührenstruktur der ETFs bietet optimale Voraussetzungen für einen langfristigen Vermögensaufbau. Das beste Angebot bietet wie im Vorjahr die Münchner DAB bank.

Hier können Sie direkt einen DAB ETF Sparplan abschliessen!

Hier können Sie direkt einen S-Broker ETF Sparplan abschliessen!

Hier können Sie direkt einen Comdirekt ETF Sparplan abschliessen!

TEILEN
Vorheriger ArtikelHausse beflügelt Nachfrage nach Aktien-ETFs
Nächster ArtikelÜberraschungen
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanz- und Medienexperten zusammen. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.