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ETF-Sparplantest 2013

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Anleger können auf ein immer besseres Angebot zurückgreifen. Egal ob Altersvorsorge, die Ausbildung der Kinder oder eine Traumreise – mit ETF-Sparplänen kann jeder sein Anlageziel erreichen.

Am kostengünstigsten gibt es die Sparpläne bei den Direktbanken. Große Unterschiede gibt es dort beim Angebot, den Kosten sowie der Flexibilität. Trotz einiger Verbesserungen konnte allein die DAB bank beim diesjährigen ETF- Sparplantest des EXtra-Magazins mit der Note „sehr gut“ überzeugen.

„Das ETF-Sparplanangebot kann in der Breite noch nicht so recht überzeugen. Das verfügbare Universum ist klein und die Kosten noch zu hoch“, so das Fazit des ersten ETF-Sparplantests des EXtra-Magazin im

Jahr 2008. Fünf Jahre danach hat sich das Bild komplett gewandelt. ETF-Sparpläne gehören mittlerweile zum festen Bestandteil von Direktbanken. Aus damals fünf getesteten Direktbanken sind in diesem Jahr neun Direktbanken geworden. Neu in den Test aufgenommen wurde in diesem Jahr die Fondsplattform ebase. Einige Direktbanken verfügen inzwischen über ein brei- tes Angebot von über 200 ETFs, breit gefächert über die verschiedensten Anlageklassen hinweg. Mehr Wettbewerb erhöht zudem den Preisdruck auf die Anbieter. Das macht sich einerseits bei den Kosten bemerkbar. Zahlreiche Anbieter profilieren sich zusätzlich damit, dass sie für einen Großteil ihres ETF-Sparplanangebotes gebührenfreie Sonderangebote anbieten oder auch die Sparplanausführung komplett kostenfrei ist.

Anleger lieben ETF-Sparpläne

Einfach via ETFs passiv ganze Märkte über alle Anlageklassen und Anlageregionen abbilden, und das kostengünstig ohne größere Vertriebs- und Verwaltungsgebühren, das kommt bei immer mehr Privatanlegern im Rahmen von ETF-Sparplänen an. Das zeigt sich ganz deutlich an der wachsenden Bedeutung von ETF-Sparplänen innerhalb des Investmentsparens. 48,3 Prozent der Sparpläne bei der DAB bank laufen mittlerweile auf ETF-Basis. Im Jahr 2011 waren es noch 29,8 Prozent. Das zeigt die Dynamik dieses Prozesses. Nicht anders bei den anderen Direktbanken. Die Comdirect ( Zum Testbericht) konnte ihren Anteil von ETF- Sparplänen binnen zweier Jahre von 9 auf mittlerweile 18 Prozent verdoppeln. Onvista ( Zum Testbericht) gelang es, seit Einführung der ETF-Sparpläne im Februar 2012 ihren Anteil auf mittlerweile 30 Prozent zu heben. Und auch bei S-broker beträgt der ETF-Sparplananteil bereits schon 24 Prozent. Grund dafür dürften auch die Rabattaktionen in Zusammenarbeit mit einigen Emittenten sein. So können bei der comdirect ( Zum Testbericht), bei CortalConsors, der DAB bank, bei maxblue ( Zum Testbericht) und dem SBroker ausgewählte ETFs kostenfrei angespart werden.

Aktien-ETFs bevorzugt

Die durchschnittliche ETF-Sparplanrate liegt je nach Direktbank zwischen 100 Euro und 263 Euro. Beliebtester Basiswert bei den Anlegern ist dabei eindeutig der DAX Index (siehe Tabelle Seite 8). So favorisie- ren die Anleger den iShares DAX (WKN: 593393), den db x-trackers DAX (WKN: DBX1DA) oder den ComStage DAX (WKN: ETF001). Außerhalb der Anlageregion Deutschland schafft es lediglich der global investierende db x-trackers MSCI World (WKN: DBX1MW) sowie der Schwellenlän- der-ETF db x-trackers Emerging Markets (WKN: DBX1EM)in die Liste. Interessant ist dabei auch, dass es bei den Nennungen der Direktbanken nur ein einziger Renten- ETF unter die Top-3-ETFs schaffte. Anleger scheinen also bei ETF-Sparplänen eindeutig auf Aktien-ETFs zu setzen.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.