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ETF-Sparplantest: Cominvest, DAB bank und comdirect erhalten Bestnote

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ETF-Sparplan 2014-Artikel

Zum siebten Mal hat die Redaktion die ETF-Sparplanangebote der Direktbanken in Deutschland untersucht, verglichen und bewertet. Erfreulich für den Anleger: die ETF-Sparpanangebote haben sich weiter verbessert.

Schaffte es vergangenes Jahr nur die DAB bank, die Gesamtnote „Sehr gut“ zu erreichen, so wurden in diesem Jahr gleich drei Direktbanken mit der Bestnote bewertet. Neben der DAB bank konnten diesmal auch die Cominvest ( Zum Testbericht) und die Comdirect ( Zum Testbericht) auf das Siegertreppchen steigen. Die Anbieter konnten über alle Kategorien hinweg überzeugen. Verbessert hat sich das Angebot jedoch nicht nur an der Spitze, nahezu alle Direktbanken holten gegenüber den Spitzenreitern auf. Zur Ermittlung der besten Direktbank für ETF-Sparpläne wurden das Produktangebot, die Kostenstruktur sowie der Service der jeweiligen Anbieter untersucht. Vergeben wurden die Noten 1 bis 6 nach dem Schulnotenprinzip.

Lesen Sie dazu auch ein Interview mit Erol Yamak, Leiter Anlageberatung cominvest ( Zum Testbericht).

ETF-Produktangebot

Über das breiteste Produktangebot verfügt mit 239 ETFs die Cominvest, und dies ausgewogen über alle Produktkategorien. Ebenso sehr breit aufgestellt ist die DAB Bank mit 217 angebotenen ETFs und die Comdirect ( Zum Testbericht) mit 183 ETFs.

Kostenstruktur bei ETF-Sparplänen

Die günstigste Sparplanausführung bietet die Cominvest an mit 0,2 Prozent plus etwa 0,25 Prozent Abwicklungsgebühr für den Market Maker. Dafür berechnet die Bank als einzige Depotführungskosten von mindestens 26,90 EUR pro Jahr. Wer das vermeiden möchte für den empfiehlt sich hinsichtlich der Kosten das Angebot der DAB bank und der comdirect. Bei DAB bank betragen die Kosten 2,50 EUR plus 0,25 Prozent, bei der comdirect werden 1,50 Prozent der Sparplansumme fällig, maximal jedoch 4,90 EUR berechnet. Überzeugen können beide Anbieter auch durch ein breites Angebot an gebührenfreien ETFs. Unter den Nischenanbietern mit eingeschränktem Angebot hebt sich wie bereits im Vorjahr die OnVista ( Zum Testbericht) Bank ab, mit einer komplett gebührenfreien Orderabwicklung.

Service bei ETF-Sparplänen

Die beste Bewertung in der Kategorie Service erzielten die beiden Direktbanken 1822direkt ( Zum Testbericht) und comdirect, kurz vor der Cominvest und der DAB bank. Während häufige Ausführungsintervalle, die Möglichkeit des Einzugs per Lastschrift sowie eine flexible Anpassung an die jeweilige finanzielle Situation des Sparers mittlerweile zum Standard gehören, bieten die genannten Direktbanken die breiteste Spannbreite bei den Sparraten.

Bedeutung von ETF-Sparplänen wächst

Der Anteil an ETF-Sparplänen innerhalb des Sparplan-Geschäfts der Direktbanken wächst stetig. So ist inzwischen jeder zweite Sparplan bei der DAB bank ein ETF-Sparplan. Bei der Comdirect ist es immerhin bereits jeder vierte Sparplan. Die durchschnittliche Sparplansumme beträgt monatlich 150 Euro. Die meisten Sparpläne basieren dabei auf Aktien-ETFs. Die drei beliebtesten Indizes sind der DAX, MDAX und der MSCI World. Den vollständigen ETF-Sparplantest mit allen Ergebnissen finden Sie in der April Ausgabe des Extra-Magazins.

Übersicht ETF-Sparplantest 2014

 Direktbank Bewertung
 Cominvest Sehr gut
 DAB bank Sehr gut
 Comdirect Sehr gut
 S-Broker Gut
 Maxblue ( Zum Testbericht) Gut
 OnVista ( Zum Testbericht) Bank Gut
 CortalConsors Gut
 1822direkt ( Zum Testbericht) Gut
 ING-DiBa ( Zum Testbericht) Gut

Den ausführlichen Testbericht zum ETF-Sparplantest 2014 finden Sie in der aktuellen Ausgabe des EXtra-Magazin.