In den vergangenen vier Tagen hat sich der US-amerikanische Volatilitätsindex (VIX) nahezu verdoppelt, das teilte das Credit Suisse ETF-Team mit. Am Montag erreichte er laut  Angaben des ETF-Anbieters den Spitzenwert von 48 Punkten. Am selben Tag habe sich der S&P 500 in einer Bandbreite von 12 Prozent bewegt und am US-Markt sei ein Volumen von knapp 2 Billionen USD. bewegt  worden- weit mehr als das durchschnittliche Handelsvolumen, das in diesem Jahr bislang bei USD 250 Mio. pro Tag gelegen habe.

In diesem hektischen Marktumfeld lasse sich dasselbe Phänomen beobachten, wie während der Subprime-Krise: Das ETF-Handelsvolumen habe in den zurückliegenden Tagen 40% des Gesamtumsatzes der US-Börsen betragen. Dies deute darauf hin, dass Händler auf Liquidität setzten, um schnell und kostengünstig ihre Marktmeinung umzusetzen und Positionen abzusichern. Denn trotz des rasanten und volatilen Handelsumfelds quotierten die 90 größten ETFs der USA (AuM > USD 2 Mrd.) mit engen Spreads und nahe des NAV, heißt es weiter.

 

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.