Wachstum-Artikel

Das weltweit in ETFs investierte Gesamtvolumen wird sich laut einer Analyse des Beratungsunternehmens Pricewaterhouse Coopers bis zum Jahr 2020 mehr als verdreifachen.

Während die Bedeutung aktivem Fondsmanagements in den kommenden Jahren abnehme, werde der Trend zu passiven Strukturen sowie alternatiiven Anlageinstrumenten wachsen. Beträgt der Anteil aktiver Publikumsfonds derzeit noch 79 Prozent innerhalb es investierten Gesamt-Fondsvolumens, wird es bis zum Jahr 2020 auf nur noch 65 Prozent schrumpfen. Im Gegenzug wächst der ETF-Anteil von derzeit rund 11 Prozent auf dann 22,7 Prozent an, der von alternativen Investments von derzeit zehn auf 13 Prozent. Das ergibt sich aus der neu veröffentlichten Pricewaterhouse Coopers-Studie „The Landscape in 2020: The industry expands, the investor base morphs“. Freuen kann sich allerdings die gesamte Fondsindustrie. Denn das weltweit investierte Fondsvolumen wird laut der Studie im genannten Zeitraum erheblich wachsen von derzeit 63,9 auf dann insgesamt 101,7 Billionen US-Dollar.

Zugleich wurde das Wachstum der zehn größten ETF-Anbieter untersucht. Das weltweit stärkste Wachstum in den vergangenen fünf Jahren wies Vanguard auf, gefolgt von iShares (Blackrock).

 

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.