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Europäische Investoren setzen auf Vielfalt bei ETPs

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Etwa vier von fünf Investoren, die in ETPs anlegen, wollen ihr Engagement bei dieser Anlageform im laufenden Jahr beibehalten beziehungsweise sogar steigern. Das ergab eine aktuelle Source-Untersuchung.

Dabei nutzen sie im Durchschnitt drei bis vier verschiedene Arten beziehungsweise Anlagekonzepte. Nach Daten der Erhebung sind 71 Prozent der Anleger in ETPs engagiert, die einen bestimmten Index tracken, wobei über ein Drittel (37 Prozent) diesen Anteil im Laufe des Jahres erhöhen wollen. Im Vergleich planen lediglich fünf Prozent, ihr Engagement in diesem Bereich zu reduzieren. Aktiv gemanagte ETPs nutzen derzeit 40 Prozent, zehn Prozent wollen bei dieser Art des ETP die Quote erhöhen, vier Prozent reduzieren.

Nur etwas mehr als ein Drittel aller Befragten gaben laut Source an, risikokontrollierte ETPs zu verwenden, und 13 Prozent möchten ihr Engagement in diesem Bereich verstärken, verglichen mit lediglich drei Prozent, die angeben, ihr Engagement bei diesen ETPs reduzieren zu wollen.

Die Source-Umfrage wurde unter 559 professionellen Investoren und Beratern, die in ETPs investieren und in elf europäischen Ländern ansässig sind, durchgeführt. Jeder der Befragten ist für Privatvermögen im Wert von mindestens 50 Millionen GBP bzw. für institutionelles Vermögen von 100 Millionen GBB verantwortlich. Dazu sagt Peter Thompson, Präsident der Source-Gruppe: „Der ETP-Markt ist unglaublich kreativ und die Grenzen der Innovation werden kontinuierlich erweitert. Es ist klar, dass Innovation der Treibstoff für die wachsende Nachfrage nach diesen Produkten ist – zusammen mit der Tatsache, dass ETPs oft sehr liquide sind und sehr wettbewerbsfähige Gebühren haben.“

Hier die Details dazu:

Tabelle Studie klein

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.