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Experten erwarten Konjunkturstabilisierung

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Das Stimmungsbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist zuletzt deutlich gestiegen. Dies signalisiert eine Stabilisierung der Konjunktur in Deutschland im nächsten halben Jahr.

Finanzmarktexperten sind wieder zuversichtlich…

An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Und ebensolche sieht gar nicht so schlecht aus, wie manche Marktteilnehmer es derzeit vermuten. Darauf deutet zumindest der jüngst veröffentlichte ZEW-Index hin. Das Barometer, das auf einer Umfrage unter fast 300 Analysten und institutionellen Anlegern beruht, notierte im Dezember erstmals seit Mai 2012 im positiven Bereich.

…und Volkswirte waren zu pessimistisch

Von minus 15,7 Punkten im November stieg der ZEW-Index auf plus 6,9 Punkte. Die Notierung oberhalb der Null-Linie wird als Signal für eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft in den kommenden sechs Monaten gewertet. Ökonomen hatten übrigens einen ZEW-Index von minus 11,3 Zählern erwartet – mit dieser Einschätzung waren sie viel zu pessimistisch.

DAX-Chartbild überzeugt auf der ganzen Linie

Aus Anlegersicht interessant ist neben den zufriedenstellenden Konjunkturperspektiven die Tatsache, dass sich der DAX in einem Aufwärtstrend bewegt und ein 52-Wochen-Hoch erreicht hat. Charttechnisch ist also alles im grünen Bereich. Sollte es in puncto Konjunkturentwicklung weitere Lichtblicke geben, könnte der deutsche Leitindex im ersten Quartal 2013 die 8.000-Punkte-Marke erreichen oder überspringen. Für eine solche Entwicklung spricht auch die Tatsache, dass es zurzeit kaum interessante Alternativen zu Aktien-Investments gibt. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, mit dem iShares DAX (WKN: 593393) auf die 30 Blue Chips des deutschen Aktienmarktes zu setzen. Die Gesamtkostenquote dieses vollständig replizierenden ETFs beträgt lediglich 0,16 Prozent.

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