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EXtra-Magazin zum Themenschwerpunkt Gold erschienen

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cover 12 2012 Heute ist die Dezember-Ausgabe des EXtra-Magazins erschienen. Themenschwerpunkt des neuen Heftes ist diesmal das Edelmetall Gold und eine Reportage zu den EXtra-ETF-Awards 2012.

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles

In unsicheren Zeiten mit Gefahr einer Papiergeldentwertung fliehen Anleger gerne in Sachwerte, allen voran Gold. „Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“, das ließ Johann Wolfgang von Goethe Gretchen bereits in seinem „Faust“ sagen. Seit eh und je gilt Gold als Rettungsanker und Werterhaltungsinstrument. Und dieser Funktion wurde Gold auch über Jahrtausende gerecht. Beispielsweise bezahlte man vor mehr als 150 Jahren eine Unze Gold für einen maßgeschneiderten Herrenanzug. Gleiches gilt in etwa noch heute. Ein Grund auch, dass Gold-ETPs so beliebt wie nie zuvor sind. So erreichten die Anlagen in Gold-ETPs mit 151 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal laut ETF Securities einen neuen Rekordwert. Dies entspricht einer Steigerung von 23 Milliarden US-Dollar im Laufe des Quartals und damit dem höchsten vierteljährlichen Zuwachs seit dem zweiten Quartal 2010. Das EXtra-Magazin zeigt auf, auf welch unterschiedliche Weise Anleger in Gold investieren können. (Seite 6 bis 8).

Seit kurzem neu auf dem Markt ist EUWAX Gold von der Börse Stuttgart. Ähnlich wie bei Xetra-Gold können Anleger wie bei herkömmlichen Gold-ETCs via börsengehandeltem Wertpapier an der Wertentwicklung des Edelmetalls partizipieren. Andererseits kann das Papier jederzeit gegen physisches Gold eingetauscht werden. Doch die beiden Produkte unterscheiden sich erheblich. Das EXtra-Magazin zeigt die Unterschiede beider Produkte auf (Seite 18 bis 19).

EXtra-Magazin Dezember 2012Süßer die Kassen nie klingeln als zur Weihnachtszeit

In diesem Jahr dürfte der Einzelhandelsumsatz in den Tagen vor Weihnachten noch einmal zunehmen. So prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) eine Umsatzsteigerung im Weihnachtsgeschäft um 1,5 Prozent auf 80,4 Mrd. EUR. „Der Einzelhandel wird erstmals im Weihnachtsgeschäft über 80 Milliarden Euro umsetzen. Die Zahlen zeigen, dass die Branche trotz einiger Konjunktursorgen in robuster Verfassung ist“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Doch nicht alle Branchen profitieren in gleichem Maße vom Weihnachtsgeschäft. Die größten Umsätze werden traditionell mit Spielwaren, Uhren & Schmuck, Büchern, Unterhaltungselektronik und Kosmetik erzielt. Knapp 30 Prozent der Umsätze im Spielwarenbereich werden nach Angaben des HDE allein in den beiden Monaten November und Dezember erzielt. Immer wichtiger wird auch der Onlinehandel, in dem allein 7,4 Mrd. EUR umgesetzt werden. Große Umsätze rund um den Jahreswechsel macht auch die Lebensmittel- und Genussindustrie. Mit ETFs kann man als Privatanleger an den Erfolgen der Unternehmen partizipieren. (Seite 12 bis 13).

Aktiv gemanagt und ETF – widerspricht sich das nicht?

In den USA sorgen sie für Schlagzeilen, aktiv gemanagte ETFs. Binnen sieben Monate sammelte beispielsweise der in den USA gelistete PIMCO Total Return ETF von Bill Gross rund 3 Mrd. US-Dollar ein. Angesichts schwindender Zuflüsse bei aktiv gemanagten Fonds entdecken immer mehr US-Fondsgesellschaften aktive ETFs als zusätzlichen Vertriebskanal. Denn auch aktive ETFs werden aktiv gemanagt. Wie ETFs sind sie jedoch börsentäglich handelbar. Zudem werden die aktuellen Holdings laufend veröffentlicht. Auch in Deutschland sind bereits erste aktive ETFs handelbar. Das EXtra-Magazin stellt sie vor (Seite 40).

Total Cost of Ownership – Den Gesamtkosten von ETFs auf der Spur

Auf Verkaufsunterlagen ist sie stets zu finden, die Gesamtkostenquote von ETFs, auch Total Expense Ratio (TER) genannt. Allerdings gibt diese nicht, wie so mancher vermutet, die Gesamtkosten eines ETF vom Kauf bis zum Verkauf während der gesamten Haltefrist wider sondern nur die jährlichen Verwaltungskosten. Um die Gesamtkosten zu ermitteln, müssen die internen und externen Kostenfaktoren eines ETF zusammengefasst werden, die mit der Total Cost of Ownership zusammengefasst sind. Die Berechnung ist für Anleger allerdings schwierig, da diese Kostenkennzahl bisher noch nicht veröffentlicht wird. Manche Emittenten teilen sie jedoch bei Nachfrage mit (Seite 14 bis 15).

EXtra-Awards 2012: iShares räumt ab

Am 8. November 2012 war es wieder soweit. Zum vierten Mal in Folge wurden die EXtra-Awards verliehen, die vom EXtra-Magazin in Kooperation mit der Börse Stuttgart ausgelobt werden. Den Award für den besten ETF-Anbieter erhielt in diesem Jahr erstmals iShares. In der Summe erzielte iShares die höchste Gesamtpunktzahl über alle fünf Bewertungskategorien hinweg und gewann zudem in den Einzelkategorien Produktpalette, Service und Website. Auch bei der Wahl zum ETF des Jahres 2012 landete der Anbieter mit dem iShares DAX auf Platz eins. In der Kategorie Innovationskraft setzte sich db x-trackers durch, während ComStage bei der Kostenstruktur den Spitzenplatz belegte. Das EXtra-Magazin berichtet über das ETF-Ereignis des Jahres und stellt dabei auch den „ETF des Jahres 2012″ sowie die „ETF-Anlagelösung des Jahres 2012″ vor (Seite 32 bis 34) vor.

Weitere Themen der Dezember Ausgabe sind u.a.:

  • iShares-Studie: Die Kombination von aktiv und passiv macht’s (Seite 23)
  • ETF Managed Portfolios: Wie setzen Dachfonds ETFs ein? (Seite 24 bis 25)
  • Warum der ETF-Preiskampf nicht nach Europa kommt (Seite 27)
  • ETFs in der Praxis: Double Income, No Kids (Seite 28 bis 29)
  • ETC-Datenbank in neuem Gewand (Seite 31)

Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.