Start ETF-News „Fahrzeug mit Autopilot in schwierigem Börsengelände“

„Fahrzeug mit Autopilot in schwierigem Börsengelände“

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In der Stuttgarter Börse erläuterte apoAsset-Geschäftsführer Claus Sendelbach am 8. November im Rahmen eines ETF-Infoabends die Strategie des Multi-Asset-Fonds apo Vivace INKA (WKN: A0M2BQ), der aktiv und regelbasiert gemanagt wird.

Ins Portfolio dieses innovativen Fonds wandern überwiegend ETFs. Zudem achtet das Fondsmanagement auf eine optimale Streuung des Kapitals. Zu Beginn seiner Ausführungen, bezeichnete Claus Sendelbach den apo Vivace INKA als „Fahrzeug mit Autopilot in schwierigem Börsengelände“.

Flexibilität eines Fonds ist von großer Bedeutung

„Wichtig ist heutzutage, dass ein Fondsportfolio zeitnah an ein verändertes Marktumfeld angepasst werden kann“, betonte Sendelbach. Die „Dinosaurier“ unter den Investmentfonds mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro werden dem apoAsset-Geschäftsführer zufolge künftig Probleme bekommen, da sie nicht flexibel genug sind. „Bedenken sollten Anleger auch, dass alte Börsenregeln anscheinend nicht mehr gelten“, erklärte der Experte.

Konsequente, rationale und flexible Strategie

Wie Sendelbach weiter erläuterte, ist das Portfolio des apo Vivace INKA breit gestreut. Ein wesentlicher Eckpfeiler der Anlagestrategie ist der konsequente, regelbasierte Verkauf temporär unattraktiver Investments gemäß dem „Best-of-Two-Konzept“. Das Investmentkonzept benötigt keine Marktprognosen und investiert sehr flexibel, da es sich nicht an einer Benchmark orientiert. Beispielsweise kann die Sachwertequote (insbesondere Aktien) auf bis zu 100 Prozent ausgeweitet oder auf null Prozent reduziert werden.

Geringe Partizipation an Korrekturbewegungen

Ein vorrangiges Ziel der relativ defensiven Anlagestrategie des apo Vivace INKA ist die Erzielung stabiler Erträge. „An einer Aufwärtsbewegung partizipierte der Fonds in der Vergangenheit mit maximal 75 Prozent. Die empirische Partizipation im Zuge einer Korrektur war dagegen deutlich geringer“, berichtete Sendelbach. Ergänzend fügte er hinzu, dass das Portfolio zehn bis 13 Assetklassen umfasst.

Basisinvestment für den Vermögensaufbau

„Jeweils am Jahresbeginn wird die Portfoliostruktur des apo Vivace INKA neu festgelegt. Dabei werden alle Assetklassen mit ETFs/ETCs abgedeckt“, sagte Sendelbach. Einmal pro Monat wird die Struktur pro Assetklasse gemäß dem „Best-of-Two-Konzeptes“ aktiv angepasst. Dabei wird das Kapital stets in die jeweils vorteilhaftere Anlageklassen umgeschichtet. Laut Sendelbach eignet sich der Fonds als Basisinvestment hervorragend für den mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau.

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