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Finanzkrise setzt US-Elite-Unis Harvard und Yale massiv zu

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Markus Jordan Extra-Magazin

Noch vor wenigen Monaten wurden die US-Elite-Universitäten Harvard und Yale als die Top-Investoren und deren Anlagestrategie als richtungsweisend gefeiert. Die Stiftungen hatten hohe Beträge in Hedge-Fonds, private Beteiligungsgesellschaften und alternative Anlagen investiert und damit hohe Renditen erzielt.

Die Finanzkrise trifft nun auch die sonst so erfolgreichen US-Elite-Universitäten Harvard und Yale. So schmolz das milliardenschwere Stiftungsvermögen im vergangenen Geschäftsjahr um je fast ein Drittel zusammen, wie die Hochschulen am Donnerstag mitteilten. Bei der in Cambridge in Massachusetts ansässigen Harvard-Universität war der Rückgang um gut 27 Prozent – also elf Milliarden Dollar – auf 26 Milliarden Dollar der größte in vier Jahrzehnten. Die mehr als 370 Jahre alte Hochschule entließ bereits Mitarbeiter und legte einen prestigeträchtigen Campus-Ausbau auf Eis. Yale in New Haven, Connecticut, büßte in dem am 30. Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 30 Prozent ein auf 16 Milliarden Dollar und muss sich bis 2014 auf jährliche Haushaltsdefizite einstellen.

Auch Yale hat die Belegschaft bereits verkleinert und kündigte jetzt weitere Sparmaßnahmen an. In den USA sind Spenden für viele Universitäten eine der wichtigsten Einnahmequellen. Harvard und Yale zählen zu den reichsten Universitäten der Welt, die jahrelang für Top-Renditen ihrer Stiftungen bekannt waren.

Deshalb komplexe Produkte meiden

Das bestätigt wieder einmal warum Privatanleger die Finger von komplexen Finanzprodukten wie z.B. geschlossenen Fonds lassen sollen. Wenn selbst große Investoren massive Verluste in diesem Bereich einfahren, sind die Chancen, dass Privatanleger in den zudem noch überteuerten Produkten eine Rendite erzeilen, gleich null. Deshalb lieber ein klar strukturiertes ETF-Portfolio aufbauen und langfristig (für das Alter) in die Märkte investieren. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Anlagestrategie. Sprechen Sie deshalb mit unseren ETF-Experten und lassen Sie sich unabhängig beraten.

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