Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat Finabro als erstes sogenanntes Fintech-Unternehmen aus Österreich mit einer Konzession als Wertpapierfirma ausgestattet.
Finabro-Gründer Søren Obling und Oliver Lintner.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat Finabro als erstes sogenanntes Fintech-Unternehmen aus Österreich mit einer Konzession als Wertpapierfirma ausgestattet, berichtet der digitaler Finanzberater und Vermögensverwalter. Die FMA hat in ihrer Vorstandssitzung am 15. Mai 2018 den Beschluss gefasst, Finabro die Lizent zu erteilen – gemäß Wertpapieraufsichtsgesetz 2018. Die Finanzmarktaufsicht habe so das erste Mal für ein Fintech den gesamten Prozess einer Konzessionserteilung durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Zur Umsetzung dieser Erlaubnis wird die Finabro Gruppe um die Finabro Vermögensverwaltungs GmbH erweitert, die auch der Anlegerentschädigung von Wertpapierfirmen (AeW) beitreten wird. „Die Konzessionserteilung ist für uns ein wichtiges Zeichen an unsere Kunden und Partner. Das bestätigt einmal mehr, dass wir hochinnovativ sind, aber trotzdem unter allen relevanten regulatorischen Rahmenbedingungen korrekt agieren“, sagt Søren Obling, Finabro-Gründer und Geschäftsführer. „Wir haben das Ziel einer Konzessionsbeantragung bereits seit unserer Gründung verfolgt und konnten nun gemeinsam mit der FMA als erstes Fintech den gesamten Prozess durchlaufen. Die positive Antragsbeantwortung erfüllt uns mit großem Stolz und bestätigt uns, auf dem richtigen Weg zu sein“, ergänzt Finabro-Gründer und Geschäftsführerkollege Oliver Lintner.

Finabro wurde von Søren Obling und Oliver Lintner mit dem Ziel gegründet, die günstigste und vernünftigste Form für langfristigen Vermögensaufbau anzubieten. Dabei konnten sie unter anderem Uniqa Ventures, die im Mai ihren 25-Millionen-Euro-Fonds vorgestellt hat, als Investor gewinnen. Das Ergebnis: Mit einer unkomplizierten Online-Abwicklung wurde eine digitale Finanzberatung und Vermögensverwaltung für jeden geschaffen. Was bislang nur vermögenden Kunden möglich war, ist bei den Wienern bereits ab einer monatlichen Sparrate ab 25 Euro möglich. Finabro bietet neben der reinen Vermögensvewaltung auf Basis von Investmentfonds auch Vermögensverwaltung in Form einer fondsgebundenen Lebensversicherung an. Dabei können Kunden beispielsweise für die Pension steueroptimiert anlegen. Darüber hinaus biete das Fintech seit 2018 auch Österreichs modernste betriebliche Altersvorsorge, bei der jeder Mitarbeiter Geld vom Finanzamt zurückholen könne.

Über Finabro

Finabro wurde 2016 von Søren Obling und Oliver Lintner gegründet, im Juni 2017 ging es online an den Start. Durch innovative Ansätze unterstützt der Anbieter seine Kunden beim Sparen und bietet eine Vermögensverwaltung mit Risikomanagement – was bisher nur Private Banking Kunden zugänglich war. Das Portfolio umfasst Pensionsvorsorge, Vermögensaufbau, Betriebliche Altersvorsorge und Kindervorsorge.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.