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Finanzprofis nicht mehr ganz so optimistisch

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Finanzprofis sind nicht mehr ganz so optimistisch. Die Zahl der Pessimisten unter den Vermögensverwaltern nimmt zu, aber immer noch die Hälfte geht im Februar von steigenden Aktienkursen aus, das ergibt sich aus dem Profi-Börsentrend der DAB bank.

48 Prozent der von der DAB Bank im Rahmen des Profi-Börsentrends befragten Vermögensverwalter rechneten danach im Februar mit steigenden Aktienkursen, 26 Prozent mit fallenden Kursen, während ebenfalls 26 Prozent stabile Märkte erwarteten. Die Zahl der Pessimisten sei damit aber so hoch wie seit vielen Monaten nicht mehr. 73 Prozent hielten deutsche Aktien aktuell für fair bewertet. Für 11 Prozent seien sie unterbewertet, noch mehr – 16 Prozent – hielten sie sogar bereits für überbewertet. Mit der steigenden Zahl der Skeptiker sinke im Gegenzug der Indexwert für den Profi-Börsentrend gegenüber dem Vormonat von 10,2 auf 7,6 Punkte auf einer Skala zwischen +100 und -100.

Zu den Optimisten zähle weiterhin Michael Dutz, Vorstand der ADLATUS AKTIENGESELLSCHAFT: „Solange das Geld von den Notenbanken fließt, bleiben Aktien das beliebteste Investitionsziel. Dabei sind europäische Werte attraktiver bewertet als US-Aktien. Zwar ist der DAX nicht mehr billig, aber es gibt weiterhin Kurspotenzial. Mit einem KGV von 14 ist er derzeit fair bewertet. Die Notenbanken in Amerika, Asien und Europa werden auch 2014 monatlich über 100 Milliarden Euro drucken, was den Märkten weiter Phantasie verleihen wird. Auch die historisch niedrigen Zinssätze beflügeln die Anlage in Aktien, zumal diese durch Dividendenrenditen von über 3 Prozent attraktiver als jede Festgeldanlage sind. Aktuell dominiert bei den Anlegern noch die Vorsicht, und von Euphorie ist noch wenig zu spüren. Das kann sich aber noch ändern, sodass wir in den nächsten zwei Jahren auch DAX-Stände von über 11.000 Punkten sehen können.“

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.