Finanzrocker Daniel Korth
mögen aufzubauen.

Auf dem Kapital-Gipfel in München präsentieren sich am 25. Mai 2018 ab 9:00 Uhr Top-Referenten und informieren über den Weg zur perfekten Geldanlage. Diesmal mit dabei sind: Finanzwesir, FinanzRocker, Gerd Kommer, MissionMoney, DividendenAdel, Jakob Penndorf, Jessica Schwarzer, Thomas Wolff, Prof. Dr. Stefan Mittnik, Richard Dittrich.

In spannenden Vorträgen gehen die Experten auf die richtigen Strategien zum langfristigen Vermögensaufbau ein und geben Tipps, wie Sie Ihre persönliche Geldanlage verbessern können.

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Daniel, Du betreibst den Finanzblog finanzrocker.net und hast damit 2015 sogar den 2. Platz beim finanzblog award der comdirect gewonnen. Was können Anleger auf Deinem Blog über Finanzen erfahren?

Seit 2 Jahren betreibe ich meinen Finanzrocker-Blog und fast genauso lange meinen Finanzrocker-Podcast. Ich behandele alle Themen rund um die Vermögensbildung – von der passiven Geldanlage über die Dividendenstrategie oder P2P-Kredite bis hin zum Aufbau von Humankapital. Ich widme mich damit bewusst nicht nur einem Thema, sondern versuche einen guten Gesamtüberblick zu geben und stelle auch immer wieder meine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Assetklassen vor.

Mit dem Podcast kann ich dann mit den unterschiedlichen Interviewpartnern tiefer ins Thema einsteigen, so dass jeder für sich etwas mitnehmen kann. Zusätzlich mache ich mit dem Finanzwesir noch den Podcast „Der Finanzwesir rockt“, mit dem wir den Leuten zeigen wollen, dass Geldanlage kein Hexenwerk ist. Wir sprechen dort ebenfalls über alle möglichen Themen und gehen immer weiter in die Tiefe.

Insgesamt biete ich also nicht nur einen Blog, sondern unterschiedliche Kanäle, auf denen sich die Leute über die unterschiedlichsten Themen zum Vermögensaufbau informieren können. Und meine Interviews mit Lesern und Hörern zeigen ihnen, wie andere bei der Geldanlage vorgehen und worauf sie achten, was sehr hilft, da sich die Deutschen nur sehr selten darüber unterhalten.

Was waren Deine bisher lehrreichsten Erfahrungen in Bezug auf Deine persönliche Geldanlage. Worauf sollten Anleger besonders achten um nicht die gleichen Fehler zu begehen?

Ich bin anfangs in so viele Fettnäpfchen getreten und habe auch die Finanzkrise 2008 mitgemacht. Die schmerzhaften Erfahrungen haben dann dazu geführt, dass ich die Geldanlage am Tiefpunkt selbst in die Hand genommen habe. In meinem Buch „Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst“ schreibe ich ausführlich über diesen Weg. Dabei sind vom teuren Dachfonds, der wegen Erfolglosigkeit liquidiert wurde, über überteuerte Versicherungen bis zur teuren privaten Rentenversicherung alle Produkte des Bankverkaufs dabei gewesen.

Für mich war das dann auch einer der Gründe, warum ich meinen Blog damals gegründet habe. Ich wollte die ganzen bitteren Erfahrungen weitergeben und die Leute dafür sensibilisieren, eigenständig ein Vermögen aufzubauen.

Auf Deinem Blog hast Du 8 Schritte zur individuellen Finanzplanung veröffentlicht. Welche Schritte sind das und worauf sollte man besonders achten?

Bei meinen 8 Schritten zur individuellen Finanzplanung geht es darum, dass die Leserinnen und Leser ihre Finanzen auf ein solides Fundament stellen und erst dann anfangen, Geld an der Börse zu investieren.

Viele wollen ohne Rücklage anfangen, Geld anzulegen oder planen einen Hauskauf in wenigen Jahren. Das kann dann aber zu nicht so schönen Erlebnissen führen. Wenn sie das Fundament geschaffen haben, sollen sie sich für die aktive oder passive Anlageform entscheiden, ein Depot anlegen und mit dem Investieren beginnen. Am Ende müssen sie dann nur um das Rebalancing kümmern – der Rest läuft automatisch.

Die 8 Schritte sind über fünf Artikel verteilt und natürlich wesentlich ausführlicher dargestellt. Viele Leute haben die Artikelserie aber als Basis genommen, um endlich loszulegen.

Du beleuchtest auch immer wieder neue Finanzangebote aus der FinTech-Welt. Welche Angebote konnten Dich überzeugen, welche nicht?

Das ist eine gute Frage. Ehrlich gesagt sind die überzeugendsten Fintech-Unternehmen die, die man als Kunde nur selten wahrnimmt. Für mich gehören Unternehmen wie WebID oder Fino dazu, weil sie für ein sehr einfaches VideoIdent-Verfahren gesorgt haben oder den Kontowechsel stark vereinfacht haben. Diese Unternehmen stehen aber nie im Fokus der Öffentlichkeit.

Viele andere Angebote sind bei einem genaueren Blick doch nicht so überzeugend oder eher Spielkram ohne wirklichen Nutzwert wie beispielsweise Savedroid. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, was bestehen bleibt.

Der Titel deines Vortrages auf dem Kapital-Gipfel lautet „Der passende Soundtrack für Vermögenswerte“. Auf welche Aspekte können sich die Teilnehmer des Events freuen?

Mir geht es bei dem Vortrag in erster Linie darum, den Teilnehmern zu zeigen, wie ich in den letzten Jahren unterschiedliche Vermögenswerte geschaffen habe, die für ein starkes Wachstum sorgen. Und jeder kann einzelne Schritte davon ebenfalls umsetzen, wenn er es möchte.

Ausgangspunkt ist bei mir der Moment, an dem ich meine Finanzen selbst in Hand genommen habe und ich meine Verluste realisiert habe. Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um zwei Schritte nach vorn machen zu können. Im ersten Moment tut das weh, aber es lohnt sich. Jeder kennt solche mißglückten Anlagen und kann sich damit identifizieren.

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Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.