Für die Kinder nur das Beste
Wer für Kinder spart, hat die Zeit auf seiner Seite. Dies ist ein großer Vorteil, den Eltern und Großeltern unbedingt nutzen sollten.

Dass die Börse keine Einbahnstraße ist, hat die Kurskorrektur im Februar gezeigt. Doch wie entwickeln sich die Kapitalmärkte langfristig? Wie eine Studie[1] aus dem Jahr 2017 zeigt, konnten Aktien zwischen 1870 und 2015 eine gemittelte Rendite von 7,8 Prozent erreichen. Selbst Weltwirtschaftskrisen, Hyperinflation und Weltkriege konnten der positiven Entwicklung am Kapitalmarkt nichts anhaben. Es ist also durchaus sinnvoll, gerade langfristig in den Kapitalmarkt zu investieren. Vor allem dann, wenn wir für unsere Kinder sparen, haben wir auch die Zeit dazu.

Doch die Realität sieht oftmals anders aus. Noch immer schenken Großeltern und Eltern den Jüngsten Sparbücher oder auch Bausparverträge. Zwar ist gegen diese sicheren Anlageformen grundsätzlich nichts einzuwenden, doch lassen Anleger auf diese Weise Chancen verstreichen. Während wir die Sicherheit bei Sparbüchern mit Mini-Zinsen erkaufen müssen, fallen bei Bausparverträgen Abschlussgebühren an, die unsere Sparsumme schmälern. Vor allem langfristig kommt dies zum Tragen – der Zinseszinseffekt macht sich schnell bemerkbar, wenn schon zu Beginn des Sparzeitraums ein Prozent der Sparsumme fehlt. Wer für Kinder mit Sparbüchern oder Bausparverträgen vorsorgt, der schafft es gerade mal, die Teuerung auszugleichen. Mit etwas Glück ist sogar nach Abzug der Inflation ein kleiner Gewinn drin. Die Chance, die ein langer Anlagehorizont bietet, ist aber trotzdem vertan.

Vertane Chancen – langfristig besonders bitter

Viel effektiver funktioniert das Sparen für Kinder, wenn wir direkt am Kapitalmarkt investieren und gewisse Schwankungen bewusst in Kauf nehmen. Zwar spricht es für Eltern und Großeltern, wenn diese für ihre Liebsten so sicher wie möglich anlegen möchten, doch gilt es, eines zu berücksichtigen: Wer für Kinder spart, legt sehr langfristig an. Kleinere Schwankungen sind kein Problem, wenn es dafür im Gegenzug auch höhere Renditen gibt.

Den optimalen Mix aus Sicherheit und Rendite erreichen Anlage-Profis seit jeher durch die Kombination von Aktien und Anleihen. Aktien sind Unternehmensbeteiligungen, die neben Dividenden auch hohe Kurssteigerungen versprechen können. Anleihen sind Schuldscheine, die jährliche Zinsen – fast wie auf dem Sparbuch  – bieten und dafür weniger stark schwanken. Je nachdem wie man diese beiden Anlageformen kombiniert und ob man womöglich noch andere Anlageklassen, wie etwa Rohstoffe, hinzufügt, entsteht ein anderes Risikoprofil. Auf diese Weise können Anleger vom Kapitalmarkt profitieren, ohne ihre persönlichen Vorstellungen von Risiko und Sicherheit über Bord werfen zu müssen. Erinnern wir uns an die langfristigen Renditen von Aktien aus der oben zitierten Studie: Kombiniert man Aktien mit Anleihen zu gleichen Teilen, sind langfristig Renditen von 5 Prozent realistisch. Je nach Höhe des Aktienanteils sogar mehr. Verlustjahre eingerechnet. Im Vergleich zum Sparbuch werden die Unterschiede nach einer Spardauer von 18 Jahren schnell gravierend.

 Sparbuch mit 1 %Kapitalmarkt mit 5 %
Startbetrag (Einmalanlage)2.000,00 €2.000,00 €
Endbetrag nach 18 Jahren2.392,29 €4.813,24 €

 

Langfristige Anlagekonzepte müssen flexibel sein

Doch neben der reinen Rendite, die sich vor allem langfristig wegen des Zinseszinseffekts bemerkbar macht, bietet das Sparen am Kapitalmarkt noch weitere Vorteile. Während Produkte wie Bausparverträge oder Lebensversicherungen intransparent und unflexibel sind, bieten Anlagebanken wie finvesto ( Zum Testbericht) vielfältige Möglichkeiten. Wer für Kinder anlegen möchte, nutzt in erster Linie einen Sparplan zum Vermögensaufbau. Der große Vorteil dabei: Da nach und nach gespart wird, ergibt sich ein Mischkurs. Die Gefahr, zu teuer einzusteigen, besteht also nicht. Hinzu kommt der hohe Grad an Flexibilität. Monatliche Sparraten können mit wenigen Klicks angepasst und geändert werden. Auch Einmalanlagen sind zusätzlich möglich. Zudem müssen sich Sparer bei finvesto ( Zum Testbericht) nicht auf ein Produkt festlegen.

Die Spezialisten für das Sparen mit Fonds und ETFs bieten über 420 sparplanfähige ETFs an, für über 80 davon können Kunden vermögenswirksame Leistungen nutzen.  Auch das Sparen in mehreren ETFs ist möglich. Aktien, Anleihen oder Rohstoffe. Namhafte Indizes wie DAX und Dow Jones oder nachhaltige Fondskonzepte – beim finvesto ETF-Sparplan ist all das möglich.  Mit einem durchschnittlichen Transaktionsvolumen von 0,45 Prozent im Vergleich zu anderen Anlageformen sogar unschlagbar günstig!

[1] Òscar Jordà, Moritz Schularick, and Alan M. Taylor. 2017. “Macrofinancial History and the New Business Cycle Facts.