Gerald Klein von growney

Union und SPD haben einen Durchbruch erzielt und sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Darin enthalten: Die Abschaffung der Abgeltungsteuer auf Zinserträge. „Für Sparer ist das natürlich bitter, aber vielleicht öffnet es so manchem auch die Augen, dass Sparbuch & Co. ohnehin nicht mehr zeitgemäß sind“, sagt Gerald Klein, Gründer und Geschäftsführer des Berliner Robo Advisors growney ( Zum Testbericht). „Börsennotierte Anlagen gewinnen durch die neue Regelung an Attraktivität. Das ist die positive Seite der Änderung.“

Bislang werden private Kapitaleinkünfte, wie etwa Zinsen auf Festgeldkonten, pauschal mit 25 Prozent besteuert – vorausgesetzt sie liegen über dem erlaubten Sparerpauschbetrag. Das soll sich nun ändern. Laut den Plänen der künftigen Großen Koalition sollen Zinserträge dann mit dem persönlichen Einkommensteuersatz verrechnet werden, der deutlich über 25 Prozent liegen kann. Sparer mit einem kleinen Vermögen würde das in der derzeitigen Nullzinsphase zwar nur wenig belasten – so müsste das Ersparte bei beispielsweise einer Verzinsung von einem Prozent über 80.000 Euro liegen, um den Sparerpauschbetrag zu überschreiten. „Doch sollten die Zinsen im kommenden Jahr wie angekündigt wieder ansteigen, werden auch Kleinsparer die Auswirkungen zu spüren bekommen“, erklärt Klein. Für Erträge aus Dividenden und Kursgewinnen ändert sich erst einmal nichts. „Bereits jetzt, im aktuellen Umfeld niedriger Zinsen und steigender Inflation, ist eine Geldanlage in Wertpapiere langfristig am sinnvollsten und bietet Anlegern die größten Renditechancen“, so Gerald Klein. „Mit dem Wegfall der Abgeltungsteuer lohnt sich der Einstieg umso mehr.“

Sparer, die in den Kapitalmarkt einsteigen wollen, können das bequem und einfach bei einem Robo Advisor wie growney ( Zum Testbericht). Dort werden sie auf dem Weg zur persönlichen Geldanlage begleitet und – wenn nötig – an die Hand genommen: vom Testen der individuellen Risikoakzeptanz bis hin zur Wahl der passenden Anlagestrategie über einen Risikobereitschaftstest. Dieser fragt vor allem ab, wie wohl oder unwohl sich Anleger bei Verlustszenarien fühlen und wie viel Vermögen vorhanden ist. Auf Grundlage der Antworten erhalten Anleger eine Strategieempfehlung, die auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Von konservativ mit einem geringen Aktienanteil bis offensiv mit ausschließlich Aktien. Neben einmaligen Investments können Anleger auch Sparpläne abschließen, bei denen ein monatlicher Betrag auf das Depot eingezahlt wird. „Das ist bei uns schon ab einem Euro möglich“, sagt Gerald Klein. „So können Anleger unseren Service zunächst testen und dann ihr Anlagevolumen später aufstocken.“

Über growney

growney ist eine mehrfach ausgezeichnete Robo-Advisory-Plattform mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen bietet eine zielorientierte Anlage in Aktien- und Anleihefonds, die auf die persönliche Risikomentalität von Privatpersonen und Unternehmen abgestimmt ist. Die Aktienfonds sind weltweit in über 2.400 Aktien in 45 Ländern investiert. growneys Anleihefonds investieren in europäische Staats- und Unternehmensanleihen mit kurzen Laufzeiten und hoher Schuldnerqualität. Die etablierte Robo-Advice-Technologie wird darüber hinaus auch Banken, Versicherungen und anderen Finanzdienstleistern zur Verfügung gestellt. Die growney-Plattform kann zum Beispiel als White-Label-Lösung, als Software-as-a-Service (SaaS) oder auch im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) genutzt werden.

Das EXtra-Magazin hat growney getestet

growney Testbericht

Bei growney ragen vor allem die Bereiche Kosten und Service heraus. Gerade mit sehr niedrigen Servicegebühren (ab 50.000 €) und einem weitreichenden und sehr kundenfreundlichen Serviceangebot kann der Robo-Advisor punkten. Das Angebot von growney ist mit fünf Anlagestrategien zufriedenstellend aber ausbaufähig.

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