Start ETF-News HSBC legt ETF auf Anlageregion Asien auf

HSBC legt ETF auf Anlageregion Asien auf

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Hongkong Artikel

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HSBC Global Asset Management erweitert die Palette an börsennotierten Aktienfonds, die eine Benchmark nachbilden, um einen neuen ETF mit Fokus auf die Wachstumsregion Asien, Japan ausgenommen.

Der ab dem 30. September 2013 in Deutschland erhältliche HSBC MSCI AC FAR EAST EX JAPAN UCITS ETF (ISIN: DE000A1W2EK4) ergänzt die ETF-Sparte von HSBC im Bereich der Emerging Markets, dem Schwerpunkt des Hauses. Das ETF-Angebot von HSBC steigt hierzulande damit auf 25 Indexfonds. Der neue Fernost-ETF zielt darauf ab, die Wertentwicklung des MSCI AC Far East ex Japan Index nachzubilden. Der Index enthält Unternehmen aus China, Hongkong, Indonesien, Korea, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Taiwan und Thailand. Der ETF folgt dem Prinzip der optimierenden physischen Replikation: Dazu wird eine Auswahl der in der Benchmark enthaltenen Aktien getroffen, in die grundsätzlich im gleichen Verhältnis investiert wird.

„Mit dem neuen HSBC-Fernost-ETF erweitern wir unser global ausgerichtetes ETFAngebot, damit Anleger von den aufstrebenden Märkten in Asien profitieren“, sagt Marc Preußer, Leiter Vertrieb ETFs Deutschland bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Die Gesamtkostenquote (TER) des Fernost-ETFs liegt bei maximal 0,6 Prozent jährlich. Die Basiswährung ist der US-Dollar.

Im Gegensatz zum Wettbewerb bleibt HSBC der ursprünglichen Investmentidee treu und setzt bei der Konstruktion der ETFs auf Transparenz: „Wir bieten ausschließlich physisch replizierende ETFs an; wir halten also – soweit möglich – die Aktien des Index und vermeiden gehebelte Produkte. Bei unseren ETFs besteht kein Kontrahentenrisiko wie bei Swap-basierten“, erläutert Preußer.

„Mittlerweile nutzen nicht nur Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke die passiven Produkte, sondern immer mehr aktive Fondsmanager integrieren ETFs als Betainvestment in ihr Portfolio„, sagt Preußer. Daher ist der Einsatz passiver Produkte nicht als Abkehr von einem aktiven Management anzusehen, sondern als ein Baustein zur Umsetzung von Allokationsstrategien.