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HSBC startet mit erstem ETF in Europa

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Heute hat Europas größte Bank, die britische HSBC, in London ihren ersten ETF gelistet. HSBC startet damit die bereits angekündigte europäische ETF-Offensive. Innerhalb der nächsten Jahre sollen insgesamt 50 Indexfonds auf den Markt gebracht werden.

Der neue ETF bezieht sich auf den FTSE 100 Index und ist derzeit allerdings nur an der Börse London gelistet. Mit Kosten von 0,35% zählt er zu den günstigsten Indexfonds auf den britischen Leitindex. Der bereits in Deutschland handelbare FTSE 100 ETF von db x-trackers (LU0292097234) ist mit einer Verwaltungsvergütung von 0,30% noch etwas günstiger.

Die Bank spricht mit ihren Indexfonds vor allem institutionelle Investoren und Vermögensverwalter an. HSBC, die bereits in Asien im ETF-Geschäft aktiv ist, möchte den Markt in Europa aktiv gestalten. „Gerade große Institute mit entsprechenden Ressourcen und einer vertrauenswürdigen Marke werden die künftigen Gewinner im ETF-Geschäft sein“ meint Farley Thomas, Global Head of Wholesale Distribution von HSBC Global Asset Management.

Auch in Asien möchte HSBC im ETF-Geschäft weiter wachsen. Dort konnten bereits mehr als 5 Mrd. US-Dollar eingesammelt werden. Das Potential ist im eigenen Haus vorhanden. Mit mehr als 370 Mrd. US-Dollar zählt HSBC zu den weltweit führenden Asset-Managern.

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