ETF-Sparfüchse aufgepasst: Bei der ING-Diba gibt es noch bis Jahresende etliche ETFs zum Nulltarif. Im Rahmen der Aktion lassen sich 200 ETFs namhafter Anbieter gebührenfrei im Direkthandel erwerben.
Blick aus dem Frankfurter Geschäftssitz der ING-Diba.

ETF-Sparfüchse aufgepasst: Bei der ING-Diba ( Zum Testbericht) gibt es noch bis Jahresende etliche ETFs zum Nulltarif. Im Rahmen der Aktion lassen sich 200 ETFs namhafter Anbieter gebührenfrei im Direkthandel erwerben. Dazu müssen Diba-Kunden mindestens eine Order in Höhe von 500 Euro erteilen. Partner der Nulltarif-Aktion sind Amundi, iShares, Lyxor, Xtrackers und Vanguard. Auf der Internetseite der ING-Diba ( Zum Testbericht) sind die 200 betroffenen ETFs aufgelistet.

Auf die Gebühren kommt es an

Wie wichtig der Faktor Kosten ist, betont auch Michael Huber vom VZ Vermögenszentrum und unterstreicht damit die Vorteile von ETFs: „Beim Kauf der Fondsanteile fallen keine Ausgabeaufschläge an, sondern nur überschaubare Börsenspesen und niedrige Ordergebühren.“ Bei klassischen Investmentfonds würden hingegen bis zu sechs Prozent der Investitionssumme an Gebühren fällig.

Niedrige Fondskosten puschen Ertrag

Das Vermögenszentrum liefert ein Rechenbeispiel: Wer 150.000 Euro in einen Investmentfonds mit vier Prozent Bruttorendite pro Jahr investiert, erzielt demnach bei 1,5 Prozent jährlichen Fondsgebühren nach 20 Jahren ein Gesamtergebnis von knapp 244.000 Euro vor Steuern. Investiere man dagegen in einen ETF mit derselben Rendite, aber nur 0,3 Prozent Gebühren pro Jahr, so wäre das Kapital auf rund 310.000 Euro angewachsen – ein Ertragsplus von 66.000 Euro. Im Klartext: Der kostengünstigere ETF erzielt ein um 27 Prozent besseres Gesamtergebnis. Der Grund für die geringen Kosten von ETFs ist die passive, automatisierte Steuerung. „Sie verursacht wesentlich weniger Aufwand als die aktive Überwachung und Steuerung durch Fondsmanager“, erklärt Huber.

Über die ING-Diba

Mehr als neun Millionen Kunden zählt die ING-Diba. Damit ist sie die Bank mit den drittmeisten Kunden in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder sind Sparanlagen, Baufinanzierungen, Wertpapiergeschäft, Verbraucherkredite und Girokonten für Privatkunden.

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das ETF EXtra-Magazin.