Investify hat jüngst mit der kirchlichen Pax-Bank eine Kooperation geschlossen.
Investify hat jüngst mit der kirchlichen Pax-Bank eine Kooperation geschlossen.

Investify ( Zum Testbericht) hat sich entschieden, sein bestehendes B2B2C-Geschäftsmodell weiter auszubauen. Gemeint ist das Geschäft mit sogenannten White-Label-Lösungen – also Plattformen, die es Unternehmen ermöglichen, an Privatkunden heranzutreten.

Das deutsch-luxemburgische Fintech tritt als Plattformanbieter zukünftig nicht nur in Partnerschaften mit Co-Branding-Strategien auf, sondern bietet seine Technologielösungen zur digitalen Abbildung liquider Investitionsstrategien strategischen Partnern auch als White-Label-Lösungen an.

Investify möchte Finanzdienstleister ansprechen

Finanzdienstleister können künftig also zum Beispiel die eigenen Vermögensverwaltungs-Angebote über Investify ( Zum Testbericht) in einem maßgeschneiderten Portal abbilden: „Damit ermöglichen wir Partnern, sowohl ihre Marke als auch die hauseigene Allokation und ein eigenes Pricing-Modell über unsere Plattform umzusetzen“, erklärt Christian Kratz, Mitgründer und Geschäftsführer von Investify. Ein Beispiel für die Erweiterung des strategischen Fokus ist die Kooperation von Investify mit der Pax-Bank. Die in Köln ansässige Kirchenbank hat unter der Marke „pax-investify“ ein eigenes digitales Vermögensverwaltungsangebot auf den Markt gebracht, das die professionelle Technologie von Investify mit der hauseigenen, auf verantwortliche Geldanlage ausgerichteten Allokation der Pax-Bank kombiniert.

Gründungsmitglied verlässt Investify

„In Zukunft wollen wir uns verstärkt auf die Optimierung der Investify-Plattform und Technologie konzentrieren und unser Angebot mit Blick auf weitere potenzielle B2B-Partnerschaften stärken“, so Kratz. Dazu zählen vor allem ein Ausbau der B2B-Produktstrategie sowie eine verbesserte und effizientere Umsetzung von B2B-Projekten. Zum stärkeren Fokus auf die technologische Seite der digitalen Vermögensverwaltung passt, dass sich mit Sebastian Hasenack ein Gründungsaktionär und Mitglied der Geschäftsführung mit beruflichem Hintergrund in der Vermögensverwaltung und Portfoliomanagement entschieden hat, zu neuen beruflichen Ufern aufzubrechen. Er verlässt das Unternehmen Ende November. „Wir bedauern Sebastians Entscheidung einerseits, weil er die Entwicklung von Investify in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt hat“, erklärt Kratz. „Andererseits sehen wir die Veränderung auch als Chance, die wir zu einem neuen Aufbruch im Einklang mit unserer Strategie nutzen wollen.“ Hasenack wechselt zu Solidvest ( Zum Testbericht).

Dabei wird insbesondere zwei Personen eine starke Rolle zukommen: Norman Volmer und Ansgar Wigger. Volmer wird als Leiter der Technologiesparte bei Investify die Bereiche Plattformentwicklung und -betrieb verantworten und dabei seine langjährige Produkt- und Softwareentwicklungs-Expertise einbringen. Neben ihm rückt Wigger als Head of Product und Leiter des Portfoliomanagements in die Geschäftsführung auf. Der Mathematiker kann auf umfassende Erfahrung im Anforderungsmanagement von B2B-Projekten zurückgreifen, insbesondere in der Beratung mit Blick auf regulatorische Anforderungen und der Automatisierung von Prozessen. Kratz: „Mit Norman Volmer und Ansgar Wigger gewinnen wir ein eingespieltes Team in der Entwicklung von Finanzsoftware-Lösungen, das sowohl IT- als auch Produkt-Expertise vereint.“

investify Testbericht

investify überzeugt vor allem durch das sehr große und außergewöhnliche Angebot und dem sehr hohen Maß an Sicherheit. Beim Service müssen investify Kunden, im Hinblick auf Kommunikationskanäle, Abstriche machen. Das Angebot von Sparplänen und Apps ist sehr positiv. Durch die fehlende Staffelung der Kosten, fallen für Anleger mit hohem Volumen verhältnismäßig hohe Kosten an.

4.5

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.