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Investoren: ETFs sind ausreichend transparent

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Bei einer von db x-trackers durchgeführten Befragung von institutionellen Investoren war eine große Mehrheit von 77 Prozent der Ansicht, dass der Investorenschutz bei börsennotierten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) durch die geltende EU-Fondsrichtlinie UCITS ausreichend reguliert ist. Nur eine kleine Minderheit hält weitere Regulierungen für Europa notwendig.

Institutionelle Kunden bescheinigen ETFs eine hohe Transparenz

An der Umfrage hatten sich 143 institutionelle Investoren an fünf Veranstaltungen in Deutschland und Österreich beteiligt. „Die Ergebnisse bestätigen, dass Investoren mit der Transparenz und dem hohen Niveau des Investorenschutzes bei ETFs zufrieden sind“, sagt Thorsten Michalik, Leiter db X-trackers, Exchange Traded Funds Deutsche Bank. Dies werde auch durch die jüngste Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) bestätigt.

Hohe Transparenz im Internet

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: ETFs werden laut db x-trackers von einer großen Mehrheit als das Anlageprodukt mit der höchsten Transparenz hinsichtlich Struktur und Kontrahenten-Risiko angesehen. Für 71 Prozent der befragten Investoren würden ETFs die höchste Transparenz aufweisen. Bei klassischen Investmentfonds hätten dies hingegen knapp 19 Prozent als zutreffend angesehen. „db X-trackers hat hohe Standards bei der Transparenz von ETFs in der Branche eingeführt, dies wird von Investoren anerkannt“, kommentiert Michalik das Umfrageergebnis. db X-trackers habe bereits seit 2009 für die meisten Aktien-ETFs sowie für alle ETFs auf Devisen-, Rohstoff-, Kredit- und Alternative Indizes einen Sicherheitenkorb hinterlegt, um das Kontrahentenrisiko zu minimieren. Seit 2010 sei die Zusammensetzung des jeweiligen Sicherheitenkorbes im Internet (www.dbxtrackers.com) täglich aktualisiert einzusehen. Alle Bestandteile des so genannten Collaterals seien bis auf die Ebene des einzelnen Wertpapiers aufgeschlüsselt. Damit seien bereits sehr früh Marktstandards gesetzt worden, die über die gesetzlichen Vorgaben deutlich hinausgehen würden.

Als wichtigste Auswahlkriterien für einen ETF gaben die an der Befragung teilnehmenden Investoren laut ETF-Anbieter „Sicherheit“ und „Präzises Index-Tracking“ an. Deutlich seltener seien die Kriterien „Kosten“, „Transparenz“ und „Liquidität“ genannt worden. Die Struktur des ETFs sei für die an der Umfrage teilnehmenden Investoren das am wenigsten wichtige Auswahlkriterium gewesen.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.