Die Ratingagentur S&P hat neun Euro-Länder herabgestuft und alle Länder der Eurozone, mit Ausnahme von Deutschland und der Slowakei, als kritisch im Hinblick auf die Möglichkeit einer künftigen Herabstufung eingestuft. Doch iShares, der ETF-Anbieter von BlackRock, sieht darin keine negativen Auswirkungen dieser Entscheidung auf ihre eigene Produktpalette der Staatsanleihen-ETFs.

Die Produktpalette von iShares umfasst zwölf in Irland und fünf in Deutschland aufgelegte ETFs, die Zugang zu Staatsanleihen der Länder bieten, die von S&P herabgestuft wurden. iShares geht davon aus, dass die Herabstufung keine direkten Auswirkungen auf die genannten ETFs haben werde. iShares ETFs mit Zugang zu den betroffenen Ländern bildeten fünf verschiedene Indexfamilien ab, deren Mindestaufnahmekriterium ein Investment Grade Rating sei, wobei derzeit keiner dieser Indizes gegen die Ratingkriterien verstoße.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.