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Januar-Ausgabe des EXtra-Magazin erschienen

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EXtra-Magazin Januar 2013

EXtra-Magazin Januar 2013Heute erscheint die Januar-Ausgabe 2013 des EXtra-Magazins. Das Heft schaut einerseits zurück auf das abgelaufene Jahr und zieht Bilanz, beleuchtet aber andererseits auch die Erwartungen und Prognosen für 2013 und zeigt auf, wie man sich als Anleger darauf vorbereiten sollte.

Risiken bleiben – trotzdem überwiegt die Zuversicht für 2013

Die Nerven der Anleger wurden in 2012 arg strapaziert. Euro-Schuldenkrise sowie eine sich eintrübende Weltwirtschaftskonjunktur bestimmten das Tagesgeschehen. Umso zufriedener können Anleger auf das vergangene Jahr zurückschauen. Denn wer via ETFs vorwiegend in deutsche Aktien investiert hat, konnte bis Anfang Dezember rund 23 Prozent verdienen. Auch bei deutschen Mittelstandsunternehmen stand am Ende ein Plus von 28 Prozent. Nur wenige Aktienmärkte konnten diese Ergebnisse toppen.

Für 2103 mussten die Prognosen für das globale BIP-Wachstum leicht zurückgenommen werden. Trotzdem zeichnen sich bereits heute wieder erste Silberstreifen am Horizont ab. Die Wachstumslokomotive China scheint wieder an Fahrt aufzunehmen. In Japan können vor allem die großen Exportwerte zulegen infolge eines schwächeren Yen. Die neugewählte Regierung um Shinzo Abe von der Liberaldemokratischen Partei Japans setzt vorrangig auf eine Ankurbelung der Wirtschaft durch neue Konjunkturpakete und eine lockere Geldpolitik. Für Verunsicherung sorgt noch die befürchtete US-Fiskalklippe. Bei Nichteinigung von Demokraten und Republikanern tritt eine automatische Ausgabenkürzung sowie eine Steuererhöhung in Kraft. Das dürfte die Wirtschaft belasten.

ETF-Branche blickt positiv in die Zukunft

EXtra-Magazin Januar 2013Die ETF-Branche blickt trotz aller Risiken für die Wirtschaft auf jeden Fall optimistisch ins neue Jahr. Laut dem aktuellen ETF Landscape Report von BlackRock wuchs das in ETFs investierte Volumen in diesem Jahr von 1.525 auf 1.871 Billionen US-Dollar. Ein Zuwachs von rund 23 Prozent. Und geht es nach Thomas Meyer zu Drewer, Head of Comstage ETFs, so wird die Branche in den kommenden Jahren weiter mit rund 20 Prozent wachsen. Und die Branche erwartet wieder jede Menge ETF-Innovationen (siehe S. 6).

Einen etwas gewagten, aber immer wieder sehr lesenswerten, augenzwinkernden Ausblick mit zehn neuen Hypothesen, die 2013 eintreten könnten, wagt der Chefvolkswirt der Assenagon Asset Management S.A Dr. Martin Hüfner. Danach gibt der US-Präsident 2013 unter anderem seinen Friedensnobelpreis zurück, da sich seine Hoffnungen, die sich an die Hoffnung „Yes, we can“ knüpften, weltweit doch nicht verwirklichen lassen. Gazprom übernimmt einen Teil des Energiekonzerns RWE, der Euro steigt auf 1,60 US-Dollar und Griechenland erweist sich doch nicht als so krisensicher wie bisher geglaubt und sieht sich aufgrund innerer Unruhen veranlasst, die Eurozone doch zu verlassen (S. 10 bis 11).

Rebalancing – Depot wieder an individuelles Risikoprofil anpassen

Anfang eines Jahres bietet sich auch Gelegenheit, sein eigenes Depot zu durchforsten und es wieder fit zu machen für das kommende Jahr. Ein wichtiger Schritt ist dabei, das Depot im Rahmen eines Rebalancing wieder an das einst festgelegte individuelle Risikoprofil anzupassen. Das EXtra-Magazin zeigt, wie dies funktioniert (S. 12 bis 13)

Weitere Themen im Heft sind unter anderem:

  • Russland im Jahr des WTO-Beitritts (S. 14 bis 15)
  • Investieren in Schwellenländer-Unternehmensanleihen (S. 18 bis 19)
  • Mit Schwarmintelligenz intestieren (S. 23)
  • Abstufung Frankreichs geht nicht spurlos an Euroland-ETFs vorbei (S. 24 bis 25)
  • „Über das Risiko ihres Depots wissen viele Anleger nicht Bescheid“ (S. 26)
  • ETFs in der Praxis: ETFs für die ganze Familie (S. 28 bis 29)
  • Interview mit Henning Seeler von der comdirect ( Zum Testbericht) Bank (S. 36)
  • Personen: Marc Preußer von HSBC ETF im Gespräch (S. 37)

Das EXtra-Magazin können sie in der Rubrik ETF-Magazin – Aktuelle Ausgabe herunterladen.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.