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JP Morgan an iShares (ETF) interessiert

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Die britische Investmentbank Barclays bestätigt in einem Presseberichte ihr Interesse an einem Verkauf der weltgrößten Handelsplattform für ETFs – iShares. So heißt es wörtlich: „Barclays … bestätigt, dass Verhandlungen mit einer Anzahl potentieller Käufer geführt werden …“.

Pressemitteilungen zufolge könnte Barclays damit bis zu 5 Mrd. Pfund (7,02 Mrd. US Dollar) Einnahmen generieren und damit die eigenen Kapitalreserven signifikant erhöhen. Dies könnte Barclays helfen, den von der britischen Regierung angeboten Rettungsschirm zu vermeiden. Barclays hatte bereits mit der Regierung über einen möglichen Beitritt gesprochen. Der Rettungsschirm beinhaltet eine von der Regierung angebotene Versicherung gegen Verluste auf riskante Wertpapiere der Banken, die im Gegenzug eine Versicherungsgebühr bezahlen. In der vergangenen Woche hieß es, dass Barclays sich derzeit wohl nicht unter den Rettungsschirm der britischen Regierung flüchten wolle. Sollte sie jedoch Hilfe in Anspruch nehmen, so wolle sie dafür lieber in bar zahlen statt Aktien an den Staat auszugeben. Die Börse honorierte die Aussagen der Bank, deren Aktie um 12 % stieg.

Einem bisher unbestätigten Bericht des „Wall Street Journal“ (WSJ) zufolge ist die US-Großbank JP Morgan an einem Kauf von iShares interessiert.

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