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Kostenlose ETF-Sparpläne bei Cortal Consors

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Seit Anfang November fallen für Sparpläne auf ausgewählte db x-trackers ETFs ab einem Mindestbetrag von derzeit 25 EUR bei Cortal Consors, Nürnberg, keine Transaktionsgebühren mehr für den Kunden an. Dies haben die Direktbank und die Deutsche Bank AG, welche die Transaktionsgebühren übernimmt, vereinbart. Die Kooperation wurde für zunächst fünf Jahre geschlossen und gilt sowohl für bestehende als auch für neu abgeschlossene Sparpläne.

Angebot für informierte Privatanleger

„Wir glauben an das Wachstum der ETFs im Segment der Privatkunden, die ihre Anlageentscheidungen selbständig treffen. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht und sind gerne bereit, weitere Anreize zu setzen“, sagt Thorsten Michalik, Leiter db X-trackers, Exchange Traded Funds, bei der Deutschen Bank. Mit dem Start der Kooperation steigt die Zahl der bei der Cortal Consors angebotenen Sparpläne auf db x-trackers ETFs auf 20, so Cortal Consors . Darunter befänden sich ETFs auf bekannte Aktien-Indizes wie DAX, EuroStoxx 50, MSCI World und MSCI Emerging Markets. Daneben umfasse die Kooperation aber auch db x-trackers ETFs auf einzelne Schwellenländer-Indizes sowie auf Rohstoff- und Devisenindizes. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten ETFs, die Indizes aus dem festverzinslichen Segment abbilden, wie zum Beispiel Geldmarkt, Bundesanleihen oder inflationsgeschützte Anleihen. Schließlich sei im Rahmen der Kooperation auch ein Sparplan auf den db x-trackers Portfolio Total Return Index ETF möglich. Das Anlageziel dieses Index sei es, die Wertentwicklung eines diversifizierten globalen Portfolios bestehend aus Aktien sowie Rentenwerten abzubilden. „ETFs bieten Anlegern eine gute Möglichkeit, ihr Vermögen zu diversifizieren und so die Sicherheit zu erhöhen“, betont Michael Bauer, Director Product Marketing bei Cortal Consors. Im Rahmen des Sparplans sei ein Wechsel des besparten ETFs jederzeit möglich.

Übersicherung zur Minimierung des Kontrahentenrisikos

Um Investorenschutz und Transparenz in den Vordergrund zu stellen, hat db X-trackers eigenen Angaben zufolge schon 2009 für die meisten Aktien-ETFs sowie für alle Devisen-, Rohstoff-, Kredit- und Alternative Indizes einen Sicherheitenkorb für ETFs hinterlegt, um das Kontrahentenrisiko zu minimieren. Seit 2010 sei die Zusammensetzung des jeweiligen Sicherheitenkorbes im Internet transparent gemacht. Damit wurden früh Marktstandards gesetzt, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen würden.

„Der Sicherheitenkorb („Collateral“) ist bei einer als Treuhänderin fungierenden Bank hinterlegt. Der Wert des Sicherheitenkorbes beträgt stets zwischen 107,5 und 120 Prozent des jeweiligen Fondsvolumens, um ein mögliches Kontrahentenrisiko zu reduzieren. In dem Sicherheitenkorb befinden sich zu mindestens 90 Prozent Aktien von Unternehmen aus Industrieländern der OECD-Gruppe mit einer hohen Marktkapitalisierung. Außerdem können Anleihen aufgenommen werden, die definierten Qualitätskriterien entsprechen müssen. Die unabhängige Depotbank State Street Bank Luxembourg S.A und der unabhängige Anlageverwalter State Street Global Advisors Limited sind dafür verantwortlich, dass die fest definierten Regeln über Qualität und Zusammensetzung des Collateral eingehalten werden. Zusammensetzung und Wert des Sicherheitenkorbes sind täglich aktualisiert im Internet auf der Seite www.dbxtrackers.com einzusehen. Bei Renten ETFs investiert der ETF in der Regel in die Anleihen, die auch im zugrunde liegenden Index enthalten sind. Die Zusammensetzung des ETF-Portfolios wird ebenfalls täglich aktualisiert auf www.dbxtrackers.com veröffentlicht. Bei allen db X-trackers ETFs ist die Deutsche Bank AG der Swap-Kontrahent“, berichtet Cortal Consors.