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Lyxor legte ETF auf JPX Nikkei 400 auf

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Lyxor erweitert seine Produktpalette um den Lyxor UCITS ETF JPX-Nikkei 400, der am 16. September 2014 an der Euronext Paris und am 24. September 2014 an der Londoner Börse eingeführt wurde.

Der JPX-Nikkei 400 ist ein Fundamental-Index, der die Unternehmen hauptsächlich auf der Grundlage der Eigenkapitalrendite und der Betriebsergebnisse auswählt. Er bevorzugt Unternehmen, die die strengsten Normen im Hinblick auf Corporate Governance und Transparenz befolgen.

Dieser Index ist bereits als Referenz für den japanischen Markt anerkannt, zum Beispiel bei dem staatlichen japanischen Pensionsfonds (Government Pension Investment Fund, GPIF). Dieser gab im April 2014 bekannt, dass er den JPX-Nikkei 400 zu seinen neuen Referenzindizes hinzugefügt hat.

Der JPX Nikkei-400-Index soll japanische Unternehmen ermutigen, sich um die Schaffung von Shareholder Value zu kümmern und ihre Corporate Governance zu verbessern. Sein Konzept stimmt mit dem Vorhaben der japanischen Regierung überein, Strukturreformen voranzutreiben sowie mit den Maßnahmen der BoJ (Bank of Japan) das Wachstum in Japan wiederzubeleben. Somit wird erwartet, dass der Index eine hohe Unterstützung durch die politischen Entscheidungsträger in Japan und durch japanische Anleger erhalten wird und dadurch das Interesse ausländischer Investoren auf sich zieht.

Die Gesamtkostenquote (TER) des LYXOR UCITS ETF JPX-Nikkei 400 (ISIN: FR0012144582) beträgt 0,25% p.a.

An der Frankfurter Börse legte vor wenigen Tagen bereits der Emittent Source einen ähnlichen ETF auf den Index (WKN: A119T2) auf, über den extra-funds.de bereits berichtete.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.