Lyxor legte drei neue ETFs auf inflationsgebundene Anleihen auf.

Mit drei neuen Lyxor-ETFs erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Inflationsanleihen zu partizipieren.

Zwei ETFs auf Inflationserwartungen

Der Lyxor EUR 2-10Y Inflation Expectations UCITS ETF (WKN: LYX0U6) bildet den Referenzindex Markit iBoxx EUR Breakeven Euro Inflation Fr & Ge synthetisch ab. Er bietet Zugang zur Breakeven-Inflation, indem eine Long-Position in von Frankreich und Deutschland ausgegebenen inflationsindexierten Anleihen und eine Short-Position in französischen und deutschen Staatsanleihen mit angrenzenden Fälligkeiten eingegangen werden. Der Renditeunterschied zwischen diesen Anleihen wird gemeinhin als „Breakeven-Inflationsrate“ bezeichnet und gilt als Maß für die Inflationserwartungen des Marktes über einen bestimmten Zeitraum. Aktuell umfasst der ETF 18 Positionen. Die Gesamtkostenquote des ETF beträgt 0,25 Prozent.

Der Lyxor USD 10Y Inflation Expectations UCITS ETF (WKN: LYX0U5) ist wie der bereits erwähnte ETF ein OGAW-konformer börsengehandelter Fonds mit dem Ziel, den Referenzindex Markit iBoxx USD Breakeven 10-Year Inflation Index so genau wie möglich abzubilden. Der Inflationsanleihen-ETF spiegelt die Performance einer Long-Position in den sechs zurückliegenden Emissionen 10-jähriger US-Staatsanleihen mit Inflationsschutz und einer Short-Position in US-Staatsanleihen mit angrenzenden Fälligkeiten wider. Aktuell umfasst der ETF 14 Positionen. Die Gesamtkostenquote des ETF beträgt ebenfalls 0,25 Prozent.

ETF auf US-Staatsanleihen mit Inflationsschutz

Der Lyxor US TIPS (DR) UCITS ETF (WKN: LYX0VY) bildet die Wertentwicklung des Barclays US Government Inflation-Linked Bond Index in USD nach. Mit ihm partizpieren Anleger an der Wertentwicklung von US-Staatsanleihen mit Inflationsschutz über alle Laufzeiten hinweg. Anders als bei den beiden anderen ETFs wird der Index hierbei physisch abgebildet. Die Gesamtkostenquote des ETF beträgt lediglich 0,09 Prozent.

 

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.