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Mai-Ausgabe des EXtra-Magazin erschienen

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cover_mai2012 Das EXtra-Magazin, das heute erscheint, widmet sich in einem Themenschwerpunkt dem breiten Spektrum von ETF-Schwellenländer-Investments, angefangen von Aktien über Anleihen bis hin zu ETF-Anlagestrategien. Die Chancen dürften dabei bei weitem die Risiken übertreffen. Denn die kaufkräftige Schicht in diesen Ländern wächst ständig, und damit steigt der Binnenkonsum, so dass sich in der Folge Emerging Markets immer mehr von der Konjunkturschwäche in den Industrieländern abkoppeln können.

Schwellenländer holen seit Jahren auf

Vor wenigen Jahren galten sie noch als das Nonplusultra: Investments auf die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China, die Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jim O`Neill einst unter dem Kürzel BRIC zusammenfasste. Doch nach einem Kurssturz von mehr als 60 Prozent scheint mittlerweile der Glanz für so manchen Anleger verblichen. So mancher verbrannte sich auch mit ETFs auf Emerging Markets seine Finger und erlitt Verluste. Heimattreue ist aktuell wieder gefragt, wie stets in unsicheren Zeiten. Investiert wird also lieber in den DAX oder in den Euro Stoxx 50. Das ist auch nicht verkehrt. Allerdings lohnt es sich angesichts des nur mäßigen Wirtschaftswachstums in den entwickelten Industriestaaten auch über den Tellerrand hinaus zu schauen. Denn dort nimmt man Renditechancen wahr, die sich in den entwickelten Industrieländern auf absehbare Zeit nicht bieten werden.

Binnenwachstum sorgt für Wachstum

cover_mai2012Die kaufkräftige Schicht in diesen Ländern wächst ständig und damit steigt der Binnenkonsum, so dass sich in der Folge Emerging Markets immer mehr von der Konjunkturschwäche in den Industrieländern abkoppeln können.

Das zeigt sich auch an China, auch wenn dort das Wachstum mit derzeitig +8,1 Prozent auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren fiel. Von solchen Wachstumsraten werden die Industrieländer lange nur träumen können. Befördert wird das Wachstum zudem durch eine wesentlich günstigere demografische Situation mit einem hohen Anteil junger Menschen.

Und während die Kreditwürdigkeit von Industriestaaten reihenweise herabgestuft wird, nimmt die Bonität vieler Schwellenstaaten zu. Denn durch den Wirtschaftsaufschwung ist die Staatsverschuldung weit geringer als hierzulande. Zudem verfügen die Länder häufig über riesige Devisen- und Goldreserven.

Anlagen in Emerging Markets dürfen also in keinem Portfolio mehr fehlen – am besten natürlich via ETFs. Mehr dazu finden Sie im aktuellen Heft. Hineinschauen lohnt sich! Hier geht es zum Download.

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    Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.