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Vermögensverwalter rechnen mit DAX-Seitwärtsentwicklung

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Nach der DAX-Rallye erwartet die Mehrheit der Vermögensverwalter im Rahmen Profi-Börsentrends der DAB Bank eine Seitwärtsbewegung des deutschen Aktienindizes.

Geht die Rallye an den deutschen Aktienmärkten weiter oder legt der DAX nach dem Rekord von über 10.000 Punkten jetzt den Rückwärtsgang ein? Der Profi-Börsentrend, eine monatliche Umfrage der DAB Bank unter unabhängigen Vermögensverwaltern, deutet auf eine mögliche Verschnaufpause hin. Doch überwiegend dominiert weiterhin der Optimismus bei den Marktteilnehmern. So rechnen 39 Prozent der befragten Vermögensverwalter im Juli mit einer weiteren Aufwärtsentwicklung der deutschen Aktienmärkte. Die Mehrheit, exakt 50 Prozent der Befragten, geht von einer Seitwärtsbewegung aus. Nur 11 Prozent erwarten im nächsten Monat sinkende Kurse am deutschen Aktienmarkt.

„Ich rechne derzeit nicht mit deutlichen Rückschlägen an den Aktienmärkten, dafür sind die Anlagealternativen zu schlecht. Die Zinsen sind sehr niedrig und werden dies wohl auf absehbare Zeit auch bleiben. Andererseits sind viele Anleger aufgrund der aktuellen Indexstände sehr vorsichtig geworden, so dass sich die Aktienmärkte in den nächsten Wochen alles in allem eher seitwärts bewegen dürften“, erklärt Vermögensverwalter Bernd Linke von der HOPPE VermögensBetreuung GmbH & Co. KG aus Menden.

Insgesamt halten 83 Prozent der Vermögensverwalter deutsche Aktien aktuell für fair bewertet, für lediglich 6 Prozent sind diese überbewertet. 11 Prozent halten deutsche Aktien trotz der Rallye nachwievor für unterbewertet. Im Vergleich zum Vormonat steigt der Indexwert des Profi-Börsentrends von 12,6 auf 16,2 Punkte auf einer Skala zwischen +100 und -100 Punkten.

Für den Profi-Börsentrend befragt die DAB Bank jeden Monat über 20 unabhängige Vermögensverwalter, die am Depot-Contest (www.depot-contest.de) teilnehmen, nach ihrer aktuellen Einschätzung der Aktienmärkte

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.