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Microsoft kauft Nokias Handysparte

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Microsoft kauft Nokias Handysparte

Der europäische Telekommunikationsmarkt ist im Umbruch. Zu Beginn der Woche kündigte Vodafone der Verkauf von Verzion an. Nun Kauft Microsoft dem finnischen Nokia Konzern die Handysparte ab.

Microsoft kauft Handysparte

Microsoft kauft dem angeschlagenen finnischen Konzern Nokia das Handy- und Smartphone-Geschäft für 5,44 Milliarden Euro ab. Der Kaufpreis werde bar bezahlt, teilte Nokia am Dienstag mit. Die Handy- und Smartphonesparte schrieb zuletzt rote Zahlen. Nokia werde sich künftig vor allem auf das Netzwerkgeschäft konzentrieren. Microsoft möchte mit dem Zukauf zum eigenen Hersteller von Telefonen und Tablet-PCs werden. Zudem hat Microsoft nun Zugriff auf die Kartentechnologie von Nokia. Auch scheint durch den Deal die Nachfolgefrage für Steve Ballmer gelöst worden zu sein, denn der Nokia-Chef Stephen Elop, war  zuvor Manager bei Microsoft und wurde schon des öfteren als Ballmer-Nachfolger gehandelt.

Europäische Telekommunikaitonsanbieter im Umbruch

Bereits Anfang der Woche hatte Vodafone den Ausstieg aus dem US-amerikanischen Mobilfunk-Konzern Verizon bekanntgegeben. Für rund 130 Milliarden US-Dollar sollen Vodafones Anteile an Verizon verkauft werden. Für Verizon wäre dies ein lang erkämpfter Sieg. Der amerikanische Konzern ringt seit Jahren mit den Briten um eine vollständige Übernahme von Verizon Wireless. Wenn sich Verizon den Mobilfunker nach 13 Jahren der Zusammenarbeit mit Vodafone nun komplett einverleibt, ist das die drittgrößte Unternehmensübernahme überhaupt.

Telekommunikaitons-ETFs profitieren

Investoren schauen seit langem auf die Entwicklung der Telekommunikaitons- bzw. Technologie-ETFs. Mit dem iShares STOXX Europe 600 Telecommunications ETF (WKN: A0H08R) kann direkt in den europäischen Telekommunikations-Sektor investiert werden. Dominanter Wert ist hier der Konzern Vodafone. Mit dem iShares EURO STOXX Technology ETF (WKN: 628932) kann in den Technologiesektor der Eurozone investiert werden. In diesem Index ist Nokia stark vertreten. Beide ETFs partizipieren an der Entwicklung der im Index enthaltenen Aktien.

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