Für Finanzrocker Daniel Korth steht Zeitmanagement ganz oben.
Daniel Korth: Referent am Kapital-Gipfel.

Auf dem Kapital-Gipfel in München präsentieren sich am 25. Mai 2018 ab 9:00 Uhr Top-Referenten und informieren über den Weg zur perfekten Geldanlage. Wir haben im Vorfeld mit Daniel Korth, dem Betreiber von Finanzrocker gesprochen, der übrigens auch als Referent am Kapital-Gipfel sprechen wird.

Du hast vor kurzem auf deiner Seite finanzrocker.net einen sehr interessanten Podcast zum Thema „Zeitmanagement“ online gestellt. Wie setzt du das persönlich um?

Zeitmanagement und Produktivität sind für mich sehr wichtige Bestandteile meines Alltags. Mit einem Vollzeitjob, einem Blog und zwei erfolgreichen Podcasts muss ich alles genau planen, damit es neben dem Privatleben alles reibungslos funktioniert.

Hierfür nutze ich auf der einen Seite spezielle Tools, die einiges automatisieren. Auf der anderen Seite plane ich alles weit im Voraus und setze mir konkrete Wochen-, Monats und Jahresziele. Beim Setzen der Ziele ist mir wichtig, dass die ertragsreichsten Aufgaben als erstes umgesetzt werden müssen. Nur dann bin ich auch wirklich produktiv.

Diese Entwicklung dahin hat sehr lange gedauert, aber mittlerweile ist mein Zeitmanagement erfolgreich.  Und genau darüber habe ich in meiner Podcast-Episode gesprochen.

Du beleuchtest auch immer wieder neue Finanzangebote aus der Fintech-Welt. Seit einem Jahr gingen weitere Firmen an den Start. Welche Angebote haben dich angesprochen und warum?

Ehrlich gesagt habe ich hier etwas den Überblick verloren. Vor drei Jahren war der Markt noch neu und sehr spannend für mich. Das hat sich etwas gelegt, weil ständig etwas Neues kam und etwas nicht mehr ganz so Neues ging.

Mittlerweile erfolgen immer mehr Übernahmen und Kooperationen, die interessante neue Möglichkeiten bieten. Beispielsweise die Investition von Paypal bei Raisin (Weltsparen), die Kooperation von N26 mit Vaamo ( Zum Testbericht), Clark oder Auxmoney oder die erfolgreiche Zusammenarbeit vom Robo Advisor Scalable mit der ING-Diba.

Diese Konzentration der Kräfte sind die Angebote, die die meisten Kunden ansprechen werden und am Ende auch Erfolg versprechen.

Dein Vortrag auf dem Kapital-Gipfel am 25. Mai heißt „Mit Humankapital ein Vermögen aufbauen“. Was erwartet die Teilnehmer dort?

In den vergangenen Jahren habe ich festgestellt, dass die Rendite aus dem eigenen Humankapital wesentlich höher ist als die Rendite am Aktienmarkt. Man muss dafür nur in sein Wissen und seine Fähigkeiten investieren. Ob das nun in die eigene Rhetorik, der Erwerb von Programmierkenntnissen, Investition in die Finanzbildung, Bücher schreiben oder Marketing ist, ist dabei erstmal völlig egal.

Hauptberuflich arbeite ich für eine Fachhochschule und sehe dadurch auch tagtäglich, wie wichtig die Bildung und das Steigern der eigenen Fähigkeiten sind. Nur lohnt sich ein Blick über den Tellerrand und auf die Möglichkeiten der Digitalisierung. Die althergebrachte Wissensvermittlung ist nicht mehr das Nonplusultra.

In meinem Vortrag möchte ich daher auf die unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen, die die Digitalisierung bietet, um damit ein Vermögen aufzubauen. Es gibt hier nicht nur einen Weg, sondern sehr viele.

Vielen Dank für das Gespräch, Daniel Korth.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das ETF EXtra-Magazin.