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myPension Altersvorsorge – LifeCyclePortfolio mit ETFs

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myPension Altersvorsorge – LifeCyclePortfolio mit ETFs
Die myPension Altersvorsorge bietet mit dem LifeCyclePortfolio als einer der ersten Online-Anbieter eine günstige Altersvorsorge auf ETF-Basis an.

Die gesetzliche Rentenversicherung reicht seit Jahren schon nicht mehr um den Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Das InsurTech-Unternehmen myPension Altersvorsorge GmbH aus Frankfurt am Main will mit einem neuartigen Altersvorsorge-Produkt die Rentenlücke der Anleger schließen.

Altersvorsorge im Fokus der Bundestagswahl 2017

Rechtzeitig vor der Bundestagswahl entdecken Vertreter aller Parteien das Rententhema. Und wie dringend tatsächlich eine Reform des Rentensystems ist, zeigte ein vor wenigen Tagen veröffentlichtes Gutachten der Wirtschaftsweisen, in dem vor einer künftigen Altersarmut in großem Umfang oder einem drohenden Staatsbankrott gewarnt wird. Das Szenario sieht düster aus: Danach müssen Arbeitnehmer ab dem Jahr 2030 bis zum 71. Lebensjahr arbeiten, das Rentenniveau sinkt von derzeit 48 auf gut 42 Prozent des letzten Nettogehaltes und der Beitragssatz für die Rentenversicherung steigt von derzeit 18,7 auf 24 Prozent. Sollte eine Untergrenze von 46 Prozent eingebaut werden, wie derzeit von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geplant, müsse der Beitragssatz auf weit über 25 Prozent steigen. Zum Vergleich: Im Jahr 1985 betrug das Rentenniveau noch 57,8 Prozent, der Beitragssatz lag bei 18,7 Prozent. Männer konnten ab 65 Jahre ohne Abschläge in Rente gehen, Frauen ab 60. Allerdings ist seitdem die Lebenserwartung gestiegen, die Alterspyramide hat sich zudem weiter verschlechtert, immer mehr junge Arbeitnehmer müssen für immer mehr Rentner die Rentenbeiträge erwirtschaften.

ETFs perfekt für die private Altersvorsorge

Wer auch seinen Lebensabend ohne finanzielle Sorgen unbeschwert verbringen möchte, muss also privat vorsorgen. Als Faustregel gilt: im Alter benötigt man rund 80 Prozent des letzten Einkommens, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Aus der Differenz des Rentenniveaus der gesetzlichen Rente plus zusätzlicher Einnahmen aus betrieblicher Rente, Riester- oder Rurup-Rente oder Einnahmen aus Immobilien und diesen angestrebten 80 Prozent kann man sich die Rentenlücke errechnen. Und dafür sollte man dann privat vorsorgen. Am besten geht dies mit ETFs, denn diese ermöglichen eine breite Diversifikation, sind kostengünstig, sicher und das angesparte ETF-Vermögen ist durch die börsentägliche Handelbarkeit auch stets verfügbar.

myPension Altersvorsorge: Fondsgebundene, digitalisierte Rentenversicherung

Das InsurTech-Unternehmen myPension Altersvorsorge GmbH aus Frankfurt am Main hilft Menschen dabei, das Interesse und die Kontrolle über ihre Altersvorsorge zurückgewinnen. Die Lösung ist eine vollständig digitalisierte ETF-Rentenversicherung in Verbindung mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche.

Jetzt Ihre Rentenlücke berechnen

Das myPension LifeCyclePortfolio ist eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Lebenszyklusmodell. Sie bietet keinen Garantiezins, angestrebt wird aber nach den Erfahrungen der vergangenen 30 Jahre eine jährliche Rendite von 6 Prozent. In der Anfangsphase wird zunächst in Aktien investiert. Mit fünf ETFs des US-amerikanischen Kooperationspartners Vanguard wird die Wertentwicklung von insgesamt rund 3.000 Unternehmenstiteln aus Europa, Nordamerika, Japan, Asien und den Schwellenstaaten abgebildet. Da Aktienkurse stark schwanken können, was im unglücklichsten Fall zu Verlusten mit Eintritt des Rentenalters führen kann, wird das Portfolio zunehmend in festverzinsliche Wertpapiere umgeschichtet. Dies erfolgt durch zwei ETFs auf europäische Unternehmens- und Staatsanleihen. Alle Vanguard-ETFs sind physisch replizierend, eine Wertpapierleihe ist ausgeschlossen. Aller drei Monate erfolgt ein Rebalancing, das heißt, die Gewichtung wird wieder an das ursprüngliche Niveau angepasst.

Tücken des Lebenszyklusmodells ausschalten

Allerdings hat das Lebenszyklus-Modell leider auch eine Kehrseite. Läuft der Aktienmarkt gerade gut, wird man automatisch ausgebremst durch eine Umschichtung in Anleihen, noch schlechter allerdings bei erlittenen Verlusten. Verluste würden in diesem Fall automatisch realisiert durch die Umschichtung. Finanztest empfiehlt daher eher dynamische Anpassungen, welche in schlechten Börsenzeiten in Anleihen und in positiven in Aktien umschichten. Um solche negativen Effekte zu verhindern, kann das Lebenszyklus-Modell in solchen Phasen abgeschaltet werden.

Flexiblität für Anpassung an eigene Lebenssituation

Auch sonst ist das myPension LifeCyclePortfolio sehr flexibel einsetzbar. Es sind sowohl Einmalbeträge als auch monatliche Zahlungen zugelassen. Beim Einmalbetrag sind Summen von 1.000 bis 300.000 EUR, bei Monatszahlungen schon kleine Summen ab 25 EUR bis bis maximal 1.000 EUR möglich. Die individuelle Rentenlücke kann auf der Webseite des Anbieters (www.mypension.de) errechnet werden.

Änderungen oder auch die jederzeitige Kündigung sind kostenlos möglich. Auch die jährlich anfallenden Verwaltungskosten inklusive der Fondskosten sind mit 0,69 Prozent vergleichsweise gering. Hinzu kommt allerdings eine Einmalgebühr von 149 EUR bei Anmeldung und eine jährliche Kontoführungsgebühr von 36 EUR.

Die Effektivkostenquote bei 20 Jahren Laufzeit und einem monatlichen Sparbetrag von 200 EUR beträgt so 0,83 Prozent. Zum Vergleich: Bei traditionellen Versichern wird nach Angaben des Anbieters häufig eine Effektivkostenquote von 1,5 bis 2,5 Prozent pro Jahr fällig. Zielgruppe sind vor allem Arbeitnehmer im Alter zwischen 26 und 45 Jahren. Empfohlen wird eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren, besser aber von 20 Jahren.

„Private Altersvorsorge ist intransparent und viel zu teuer. Ihre ineffiziente Anlage verursacht Schaden in Milliardenhöhe. Mit einem ausgewogenen ETF-Portfolio schafft myPension eine leistungsstarke und kostengünstige Alternative. Über unsere Website machen wir eine solche Altersvorsorge für ein breites Publikum zugänglich.“, so Rogier Minderhout, Gründer und Geschäftsführer von myPension. Als besonderen Vorzug würdigt er den Vorteil eines Versicherungsmantel für den Anleger: „Im Vergleich zu einem Fondssparplan nutzt myPension die nachgelagerte Versteuerung des Versicherungsmantels (3. Schicht). Auf die Laufzeit ergibt sich so ein um 14-21 Prozent höheres Guthaben. Geld, was man im Alter gut brauchen kann.“ Das Unternehmen myPension ist noch jung und wurde im Juli 2016 von Rogier Minderhout gegründet.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.