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Neue UBS-ETFs: Seltene Erden

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Die Schweizer UBS hat acht neue ETFs herausgebracht. Neben einem Small-CAP-ETF, Europa und Japan Infrastruktur-ETFs wurde mit dem UBS-ETF auf den STOXX Global Rare Earth Index erstmals eine ETF auf das Thema „Seltene Erden“ herausgebracht. Die im Index enthaltenen Unternehmen erwirtschaften mindestens 30 Prozent ihrer Einnahmen durch die Gewinnung, die Verarbeitung oder den Transport von seltenen Erden. Zu seltenen Erden gehören u.a. Rohstoffe wie Europium, Lanthan und Cer. Seltene Erden gelten als besonders gefragt da sie zur Herstellung u.a. von Smartphones benötigt werden.

Mit den ETFs auf die beiden Indizes MSCI Europe Infrastructure und MSCI Japan Infrastructure können die Anleger die Wertentwicklung von europäischen bzw. japanischen Unternehmen aus dem Infrastruktur-Sektor verfolgen.

Weiterhin bietet UBS mit ihren zwei ETFs auf MSCI EMU Small Cap Anlegern die Möglichkeit, in Small Caps aus der Eurozone zu investieren.

Von den acht neuen ETFs beziehen sich jeweils zwei auf den gleichen Referenzindex; unterscheiden lassen sie sich durch die Anlageklasse. ETFs der Anlageklasse I richten sich dabei primär an institutionelle Anleger. Alle ETFs sind im XTF-Segment der Deutschen Börse sowie bei der Börse Stuttgart handelbar.

Nachfolgend die ETFs im Detail:

UBS-ETF MSCI EMU Small Cap A (LU0671493277), TER 0,50%
UBS-ETF MSCI EMU Small Cap I (LU0671493434), TER 0,33%
UBS-ETF MSCI Europe Infrastructure A (LU0665646658), TER 0,65%
UBS-ETF MSCI Europe Infrastructure I (LU0665646815), TER 0,48%
UBS-ETF MSCI Japan Infrastructure A (LU0665646062), TER 0,65%
UBS-ETF MSCI Japan Infrastructure I (LU0665646229), TER 0,48%
UBS-ETF STOXX Global Rare Earth A (LU0671492899), TER 0,62%
UBS-ETF STOXX Global Rare Earth I (LU0671493194), TER 0,45%

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.