Start ETF-News Neues EXtra-Magazin – Rohsstoffindizes im Überblick

Neues EXtra-Magazin – Rohsstoffindizes im Überblick

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„Buy und Hold“-Strategien in einzelnen Marktsegmenten haben ausgedient. Die Kapitalmarktturbulenzen der vergangenen Jahre haben hier die Grenzen deutlich aufgezeigt. ETF-Anleger sollten also nicht so passiv sein wie ihre Fonds, sondern überlegt handeln. Denn ein ETF allein ist kein Garant für den Anlageerfolg. Zudem ist es für viele Investoren nahezu unmöglich, aus einem Universum von mehr als 800 auf XETRA gelisteten ETFs die geeigneten Produkte zu analysieren und zur richtigen Zeit einzusetzen“, so Markus Kaiser, Geschäftsführer und Fondsmanager der VERITAS, in der heute erscheinenden Ausgabe 8/2011 des „Extra-Magazins“. Aus diesem Grunde plädiert der Investmentstratege für intelligente ETF-Anlagelösungen, die sowohl die Vorteile von ETFs mit intelligentem aktivem Management verbinden.

Rohstoff-ETFs – ein Überblick im EXtra-Magazin

Anleger, die ihr Portfolio über ETFs oder auch ETCs aber lieber selbst managen wollen, für die empfiehlt sich auf jeden Fall, sich vor dem Kauf eines Produktes mit den Besonderheiten des jeweiligen Index, der mit dem Produkt abgebildet wird, beschäftigen. Das gilt ganz besonders auch bei Rohstoff-Produkten. Denn hinsichtlich der Gewichtung der einzelnen im Index vertretenen Rohstoffe gibt es je nach Anbieter erhebliche Unterschiede. So beträgt zum Beispiel der Anteil am Energiebereich im bekannten Goldman Sachs Commodity Index (GSCI) über 70 Prozent, während der Anteil im Dow Jones UBS Commodity-Index auf maximal 33 Prozent beschränkt bleibt, um eine Übergewichtung eines Rohstoffbereiches zu vermeiden. Weitere Unterschiede gibt es  auch beim Rollmechanismus in den nächsten Future-Kontrakt. Die Folge: je nach angewendeter Strategie unterscheidet sich auch die damit erzielte Rendite gewaltig. Wie sich die Indizes im Detail voneinander unterscheiden und welche ETFs es jeweils darauf gibt, erfahren Leser in der neuen EXtra-Magazin-Ausgabe.

Kritik an Schwellenländer-ETFs

Industrieländer in einem Emerging Markets-Index – kann das wirklich sein? Es kann! Auch hier sollten Anleger sich die Indexkonstruktion genau ansehen. So sind zum Beispiel im MSCI Emerging Markets Länder wie Taiwan und Südkorea, die mittlerweile hinsichtlich ihrer Wirtschaftskraft in globale Spitzengruppe aufgestiegen sind. Die negativen Folgen für das Anlegerportfolio: die erhoffte Wachstumsphantasie schwindet, der Renditeturbo fürs Gesamtportfolio wird gedrosselt. Der Vorteil dafür: Viele Emerging Markets sind sehr illiquide, unterliegen hohen Wertschwankungen. Dieser Nachteil kann so im Index abgefedert werden. Über die Folgen im Portfolio sollten sich Anleger jedoch vor dem Kauf eines solchen Produktes Gedanken machen, ob sie dies wirklich wollen.

Weitere interessante Themen im Heft: der Emerging-Markt Indonesien, die „Size-Strategie“ oder wie man mit Short Call oder Short Put-Optionen auf ETFs Zusatzerträge erwirtschaften kann.

Hier kann die aktuelle Ausgabe heruntergeladen werden.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.