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Noch Luft nach oben für deutsche Aktien

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84 Prozent und damit die überwiegende Mehrzahl der unabhängigen Vermögensverwalter, welche die DAB Bank monatlich befragt, halten deutsche Aktien derzeit für fair bewertet.

Nur für 8 Prozent sind sie über- und für weitere 8 Prozent unterbewertet. Dennoch glauben immerhin 42 Prozent der Finanzprofis, dass es für deutsche Werte im März noch weiter Luft nach oben gibt. 50 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung und nur 8 Prozent von sinkenden Kursen aus. Da die Zahl der Pessimisten gegenüber dem Vormonat wieder gesunken ist, steigt der Indexwert für den Profi-Börsentrend von 7,6 auf 16,3 Punkte – auf einer Skala zwischen plus 100 und minus 100.

Nach den von Unsicherheit geprägten letzten Wochen zieht auch Kirk Ewald von der Geneon Vermögensmanagement AG aus Hamburg ein positives Fazit: „Der ausgeprägte Optimismus, den Marktteilnehmer aus dem alten Jahr ins Neue getragen haben, ist erst einmal verflogen. Tägliche Nachrichten bewegen die Kurse nun wieder verstärkt in die eine oder andere Richtung, von denen sich der Anleger aber nicht über Gebühr beeindrucken lassen sollte. So wie ganz aktuell die keineswegs überraschende Planung der Fed, die Anleihekäufe weiter zu drosseln und damit weniger neue Liquidität zur Verfügung zu stellen. Oder auch die schwächeren Wirtschaftsdaten aus China, die auf ein Wachstum von ’nur noch‘ 7% in den nächsten beiden Quartalen hindeuten. Das ändert aber nichts daran, dass die Eurozone wirtschaftlich das Schlimmste überstanden hat und das gemeinsame BIP bereits seit drei Quartalen wieder ansteigt. Dieser konjunkturelle Rückenwind, eine EZB, die wegen anhaltend niedriger Inflation über eine weitere Leitzinssenkung nachdenkt, sowie ein technisch sauberer Aktienmarkt nach der kräftigen Korrekturbewegung im Januar ergeben einen ausgezeichneten Nährboden für einen Angriff auf neue Höchststände.“

Für den Profi-Börsentrend befragt die DAB Bank jeden Monat über 20 unabhängige Vermögensverwalter, die am Depot-Contest (www.depot-contest.de) teilnehmen, nach ihrer aktuellen Einschätzung der Aktienmärkte.