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Nachdem die Börsenentwicklung der vergangenen knapp zwei Jahre den Trendfolgern das Leben schwer gemacht hat, sehen die Investment-Experten von Veritas Investment inzwischen deutliche Signale dafür, dass Trendfolgemodelle ihre Stärken schon bald wieder voll ausspielen werden.

Probleme in unruhigen Zeiten

„Politisch getriebene Börsen wie die der letzten knapp zwei Jahre sind Gift für Trendfolgemodelle“, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Newsletters Fonds aktuell von Veritas Investment. Nach Einschätzung von Senior Fondsmanager Marcus Russ deute aber alles darauf hin, dass die Kapitalmärkte künftig wieder verstärkt auf – positive wie auch negative – wirtschaftliche und unternehmensspezifische Daten und weniger auf politische Entscheidungen reagieren werden.

Die systematischen und prognosefreien Trendfolgestrategien filterten stabile Trends im Markt heraus, springen erst dann auf, wenn sich ein Trend etabliert habe und blieben an Bord, bis der Markt einschlägige Signale für eine Trendwende zeige. So könnten Trendfolgestrategien in trendstarken Phasen von Aufwärtstrends profitieren und Abwärtstrends meiden. Schwer aber hätten es Trendfolger, wenn die Nervosität der Dauerzustand an den Märkten ist und Trends, kaum dass sie eingesetzt haben, bereits wieder kippen. Im sprunghaften Umfeld der letzten zwei Jahre, als die politischen Entscheidungen rund um die Euro-Staatschuldenkrise und die Angst der Anleger vor einem Zerfall der Eurozone die Märkte bestimmt haben, habe der Newedge CTA Trend Index so rund 11 Prozent eingebüßt, während die Aktienindizes weltweit gestiegen sind.

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