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Outperformer in Nordeuropa

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Im Vergleich mit anderen europäischen Nationen punkten die Länder Skandinaviens mit einem überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum und geringen Staatsschulden. Deshalb dürften deren Aktienindizes künftig weiter steigen. Von solch einem Szenario können Anleger mit einem ETF von Amundi profitieren.

 

Skandinavien bietet Urlaubern beeindruckende Landschaften, Berge, Seen und Fjorde sowie die schillernden Metropolen Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Helsinki, in denen es Prachtbauten und interessante Sehenswürdigkeiten zu sehen gibt. Allerdings sind die skandinavischen Länder Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland nicht nur vielseitige Urlaubsziele, sondern unter wirtschaftlichen Aspekten auch die Vorzeigeländer Europas.

Starke Wirtschaftsleistung

Schließlich wird die Wirtschaftsleistung Skandinaviens in diesem Jahr Schätzungen zufolge um 2,8 Prozent wachsen. Für die Europäische Union wird hingegen lediglich ein Wachstum von 1,8 Prozent prognostiziert. Aus Anlegersicht interessant ist außerdem die Tatsache, dass sich die Aktienmärkte in Skandinavien im Zuge der weltweiten Konjunkturerholung wesentlich besser entwickelt haben als der Euro Stoxx 50. Der europäische Blue-Chip-Index stieg in den zurückliegenden zwei Jahren um 24,8 Prozent. Finnlands Leitindex, der OMX Helsinki 25, rauschte im selben Zeitraum allerdings um respektable 66,6 Prozent nach oben, und das wichtigste Kursbarometer an der Börse in Oslo – der Oslo Børs Index – stieg um 63,7 Prozent. Ebenfalls sehen lassen kann sich die 2-Jahres-Performance der Indizes von Dänemark (plus 60,2 Prozent) und von Schweden (plus 56,9 Prozent).

Gut positionierte Konzerne                                      

Neben guten Konjunkturaussichten glänzen die vier Länder Skandinaviens im europaweiten Vergleich auch mit geringen Staatsschulden und soliden Sozialsystemen. Positiv zu werten ist zudem, dass es in Skandinavien viele Großunternehmen gibt, die über eine gute Marktstellung verfügen. Zu denen zählen beispielsweise der norwegische Öl- und Gasproduzent Statoil, das schwedische Bekleidungsunternehmen Hennes & Mauritz und der dänische Brauereikonzern Carlsberg. Das größte finnische Unternehmen ist der Handy-Hersteller Nokia. Leider sinkt dessen Markanteil bei Smartphones schon seit mehr als einem Jahr – zuletzt lag dieser nur noch bei geschätzten 26 Prozent. Im ersten Quartal 2010 betrug Nokias Anteil am Smartphone- Markt noch 41 Prozent. Erfreulicherweise gibt es in Finnland zahlreiche andere Aktiengesellschaften, die langfristig über gute Wachstumsperspektiven verfügen – eine davon ist der Energieversorger Fortum.

Attraktiver Branchenmix

Mit dem Amundi ETF MSCI Nordic (WKN: A0REJU) können Anleger breit gestreut auf Skandinavien setzen. Dieser ETF bildet einen Index ab, der die Aktien der 80 größten und umsatzstärksten Unternehmen Skandinaviens enthält. Unter Diversifikationsaspekten ist die Index-Zusammensetzung optimal. Denn die wirtschaftlichen Schwerpunkte der vier skandinavischen Länder unterscheiden sich stark. Deshalb profitieren die Anteilseigner des ETFs aus dem Hause Amundi von einem attraktiven Branchenmix. Erwähnenswert ist darüber hinaus, dass bei diesem ETF die von den Unternehmen ausgeschütteten Dividenden thesauriert werden.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.