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Paradigmenwechsel im Jahr 2013

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Huefner Wochenkommentar

 

Vor Kurzem schrieb mir ein Freund und Kollege aus der Auto-Zulieferindustrie in einem Weihnachtsgruß: „Die Eurokrise ist vorbei. Jetzt müssen wir die Konjunkturdelle in Deutschland und das Konjunkturtal in Europa bewältigen. Verdammt harte Arbeit.“ Ich war über diese knappe und etwas harsche Formulierung zunächst überrascht. Je länger ich aber darüber nachdenke, umso mehr habe ich aber den Eindruck, dass sie den Paradigmenwechsel, vor dem wir am Jahresende stehen, genau auf den Punkt bringt.

2012 war das Jahr der Eurokrise. Unter großen Schmerzen wurden die Reform- und Konsolidierungsmaßnahmen in den einzelnen Schuldnerländern eingeleitet und es wurden institutionelle Rettungsschirme installiert. Das hat gewirkt. Die Krise ist zwar noch nicht zu Ende. Sie wird uns auch noch manche Kopfschmerzen bereiten. Das Hauptthema des kommenden Jahres ist jedoch ein anderes: Es ist die schwache Konjunktur.

Nachdem ich in den vergangenen Wochenkommentaren immer wieder auf Einzelaspekte der wirtschaftlichen Entwicklung eingegangen bin, möchte ich heute einen Blick auf das Ganze lenken. Hier ein paar Highlights des Jahres 2013, wie ich es sehe.

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