Anleger, die in den vergangenen 30 Jahren in den DAX investierten, können sich über eine jährliche Rendite von 8,8 Prozent erfreuen.

Aktien lohnen sich und sind deshalb eine attraktive Geldanlage. Das zeigt eindrucksvoll das neue DAI-Rendite-Dreieck des Jahres 2016. Die Botschaft des Rendite-Dreieck, das vom Deutschen Aktieninstitut veröffentlicht wird, lautet: Aktien rentieren sich langfristig, die Risiken sind beherrschbar.

DAI-Rendite-Dreieck: 6,9 Prozent p.a. in vergangenen 50 Jahren

„2016 war ein gutes Jahr für die Aktienanlage im DAX. Mit einer Gesamtrendite-von 6,9 Prozent steht 2016 repräsentativ für den langfristigen Durchschnitt unseres Rendite-Dreiecks“ (50 Jahre), stellt Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts, bei der Veröffentlichung des DAI-Rendite-Dreieck 2016 fest. „Wie man aus unserem Rendite-Dreieck ablesen kann, lassen sich mit Aktien oder Aktienfonds“, so Bortenlänger, „langfristig sehr gute Renditen erzielen, ohne dass Anleger dazu übermäßige Risiken eingehen müssen. Breit gestreute Aktieninvestments sollten daher bei langfristiger Perspektive ein fester Bestandteil bei der Geldanlage der Deutschen sein“, betont sie.

Rendite-Dreieck des Deutschen AktieninstitutesDas DAI-Rendite-Dreieck beweist: kurzfristige Kursschwankungen werden langfristig ausgeglichen.

„Das Rendite-Dreieck visualisiert die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren. Es beweist, dass bei einem Anlagehorizont von 20 bis 30 Jahren die jährliche Rendite in der Vergangenheit zwischen sechs und neun Prozent lag“, so das Deutsche Aktieninstitut bei Veröffentlichung des DAI-Rendite-Dreiecks. Ein Blick darauf lohnt sich. Wer beispielsweise die vergangenen 30 Jahre in den DAX investierte, konnte sich sogar über eine jährliche Rendite von 8,8 Prozent erfreuen.  „Kurz- und mittelfristige Kursschwankungen bei Aktien werden in diesen Zeiträumen kompensiert“, so resümmiert das Deutsche Aktieninstitut bei Veröffentlichung des DAI-Rendite-Dreiecks.

Verdoppelung des Vermögens nach rund 10 Jahren

Bei diesen Renditen verdoppelt sich das eingesetzte Vermögen in ca. 10 Jahren. Mit festverzinslichen Anlagen benötigt man beim aktuellen Zinsniveau dagegen etwa drei- bis viermal so lange. Damit der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge der Deutschen erfolgreich sind, ist es unerlässlich, Aktien verstärkt zu nutzen. „Aus tiefster Überzeugung setzen wir uns für die Aktie als Anlageform ein. Der Einsatz von Aktien beispielsweise in der Altersvorsorge hilft den Menschen, ihren Lebensstandard im Alter zu sichern“, unterstreicht Bortenlänger.

Aktien eignen sich ideal für Altersvorsorge

„Wir kennen die Sorgen der Menschen und der Politik, dass mit einem Aktieninvestment Risiken einhergehen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass das Verlustrisiko einer breit gestreuten Aktienanlage bei langem Anlagehorizont nahezu null ist“, macht Bortenlänger deutlich. „Die Vorteile der Aktie liegen auf der Hand, doch damit die Bürger ihre Scheu vor der Aktie überwinden, muss sich auch die Politik für den Einsatz der Aktie beim Vermögensaufbau und für die Altersvorsorge stark machen und die Rahmenbedingungen ändern“, fordert Bortenlänger.

ETFs – ideales Anlageinstrument in Aktien und darüber hinaus

Gerade angesichts der derzeitigen Nullzinspolitik kommen Anleger also an Aktien nicht mehr vorbei. Denn bei steigenden Inflationsraten – derzeit beträgt die Geldentwertung in Deutschland bereits 1,7 Prozent – bieten festverzinsliche Wertpapiere, Sparbuch oder Tagesgeld nur eine Sicherheit: als Anleger verlieren sie kontinuierlich Geld und damit Kaufkraft. Mit ETFs können Anleger besonders kostengünstig, sicher, flexibel und transparent ganze Anlageregionen im Aktienbereich abbilden und dies breit diversifiziert über mehrere tausend Einzelaktien. Somit eignen sie sich ganz besonders für den langjährigen Kapitalaufbau. Die breite Streuung vermindert deutlich das Verlustrisiko, erhöht damit die Sicherheit für den Anleger. Eine Aufnahme anderer Anlageklassen wie Anleihen, Immobilen-Aktien, Geldmarkt oder Rohstoffe wie physisches Gold diversifiziert das Portfolio zusätzlich und reduziert Verlustrisiken weiter.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.