Robo-Advisors ermöglichen die bequeme, digitale Vermögensverwaltung vom Sofa aus.
Robo-Advisors ermöglichen die bequeme, digitale Vermögensverwaltung vom Sofa aus.

Der Robo-Advisor Fintego ( Zum Testbericht), der zu Ebase gehört, bietet nun auch betriebliche Altersvorsorge (bAV) an.

Das seit beinahe fünf Jahren am Markt etablierte Robo-Advisor-Angebot Fintego ( Zum Testbericht) von Ebase (European Bank for Financial Services GmbH) steht nun auch für die Nutzung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zur Verfügung. „Nachdem wir in Deutschland im Januar 2014 als einer der ersten Robo-Advisors gestartet sind, konnte sich unser Ansatz mit einer sehr erfreulichen Performance, positivem Kundenfeedback sowie einer Reihe von Auszeichnungen beweisen. Daher haben wir entschieden, Fintego zukünftig auch als Lösung im Rahmen der bAV anzubieten“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase. Hierfür wurde auch eine eigene Online-Präsenz geschaffen.

Fintego mit digitaler Lösung

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Notwendigkeit, neben der staatlichen Rente zusätzlich vorzusorgen, sei die betriebliche Altersvorsorge vielfach zu einem unverzichtbaren sowie sehr gefragten Baustein geworden. Zwar sind digitale Lösungen für die private Geldanlage nun wesentlich weiter verbreitet als noch vor wenigen Jahren. Die Digitalisierungsdynamik im Bereich der Kapitalanlage zur betrieblichen Altersvorsorge ist jedoch noch vergleichsweise gering. Hier werden weiterhin vor allem unterschiedliche Versicherungen sowie einzelne Investmentfonds als Anlagelösungen genutzt. „Durch die Möglichkeit, mit Fintego nun auch einen etablierten Robo-Advisor in der bAV nutzen zu können, schreitet die Digitalisierung der Kapitalanlage auch im Bereich der bAV einen Schritt voran und es ergeben sich interessante neue Möglichkeiten“, so Geyer.

So lassen sich durch die standardisierte fondsgebundene Vermögensverwaltung von Fintego Zusagen aus Versorgungsleistungen mit Investmentfonds einfach rückdecken, heißt es. Dabei müssen keine einzelnen Fonds ausgewählt werden, zudem setzt Fintego konsequent auf kostengünstige ETFs. Mit Hilfe einer Geeignetheits-/Angemessenheitsprüfung wird ermittelt, welche der fünf Anlagestrategien zur Risikoneigung, zur Laufzeit der Zusagen und den finanziellen Verhältnissen passen. Der Robo-Advisor Fintego übernimmt als Vermögensverwalter die Auswahl und Zusammensetzung des Portfolios, überprüft dieses täglich und nimmt zudem bei Bedarf Änderungen vor. Kommt es im Lauf der Zeit zu Veränderungen der Marktgegebenheiten oder aber der Mitarbeiterstruktur im Unternehmen, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Anlagestrategien flexibel anzupassen.

Ebase ist seit mehr als 15 Jahren im Bereich der auf Investmentfonds basierenden betrieblichen Altersvorsorge aktiv und verwaltet für mehrere tausend Unternehmenskunden mehr als zwei Milliarden Euro in entsprechenden Lösungen. „Als Anbieter mit einer langjährigen Expertise in der betrieblichen Altersvorsorge speziell mit Investmentfonds und gleichzeitig einer der Pioniere im deutschen Robo-Advisor-Markt haben wir die Möglichkeit, im Sinne der Kunden das Beste aus zwei Welten in einem Angebot zu vereinen: einen nachgewiesen leistungsstarken Robo-Advisor und umfassende Kompetenz in allen Belangen der betrieblichen Altersvorsorge“, ergänzt Geyer.

fintego Testbericht

fintego überzeugt vor allem durch günstige Gebühren und die sehr hohe Sicherheit. Das Angebot ist mit fünf Anlagestrategien vielfältig und bildet die üblichen Risikoprofile ab, könnte aber größer sein. Beim Service müssen fintego Kunden, in Hinblick auf Kommunikationskanäle, Abstriche machen. Das Angebot von Spar- und Auszahlungsplänen und Apps ist sehr positiv.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.