Fintego feiert und senkt Gebühren.
Fintego feiert und senkt Gebühren.

Fintego ( Zum Testbericht), der Robo-Advisor der European Bank for Financial Services GmbH (Ebase), feiert sein fünfjähriges Bestehen. Kunden können dank niedrigerer Gebühren mitfeiern.

Fintego ( Zum Testbericht) ist mittlerweile fünf Jahre alt. „Nachdem wir in Deutschland vor nunmehr fünf Jahren mit Fintego als einem der ersten Robo-Advisor am Markt gestartet sind, blicken wir mit Stolz auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück. Sowohl die Entwicklung des Marktes an sich, aber auch die zahlreichen gewonnenen Auszeichnungen und das Interesse sowie positive Feedback unserer Kunden haben uns in unserer Entscheidung bestätigt“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.

Gebührensenkung bei Fintego

„Insgesamt haben die Veränderungen und die Dynamik der letzten fünf Jahre gezeigt, dass die Entwicklung im Bereich der Robo-Advisor noch lange nicht am Ende angekommen ist. Wir werden weiter hart daran arbeiten, unsere Kunden zufriedenzustellen und den Markt aktiv weiterzuentwickeln“, resümiert Geyer.

In diesem Sinne werden anlässlich des fünfjährigen Jubiläums und aufgrund des deutlich gestiegenen Anlagevolumens ab 1. April 2019 die Gebühren von Fintego gesenkt (s. Tabelle). Zudem wird speziell für große Anlagesummen eine weitere Stufe im Gebührenmodell ergänzt. „Durch das zunehmende Interesse von Privatpersonen sowie auch Unternehmen, größere Summen bei Fintego anzulegen, haben wir uns dazu entschieden, auch ein spezielles Angebot für Anlagen ab einer Million Euro zu ergänzen“, so Geyer abschließend.

Das Fintego-Gebührenmodell ab 1.4.19:

  • bis 10.000 Euro 0,90 % (vs. 0,95 %)
  • ab 10.000 Euro 0,70 % (vs. 0,75 %)
  • ab 50.000 Euro 0,40 % (vs. 0,45 %)
  • ab 1 Mio. Euro 0,30 % (neu)

Entwicklungen am Robo-Advisor-Markt

Neben der wachsenden Anbieteranzahl ist auch zu beobachten, dass sich die Geschäftsmodelle über die Jahre zunehmend verändert haben. Während die Anbieter in der Regel mit einem reinen Angebot für Privatanleger gestartet sind, welches ausschließlich digital abschließbar war, verändert sich der Fokus hier zunehmend. Mehr und mehr Anbieter versuchen, ihre Robo-Advisor-Leistungen auch auf Geschäftskunden-Ebene (B2B) anzubieten. „Als führende B2B-Direktbank in Deutschland waren wir auch hier einer der Trendsetter im deutschen Robo-Advisor-Markt und haben Fintego bereits frühzeitig in einer White Label-Variante aufgelegt. 2016 konnten wir sogar bereits den ersten Partner für dieses Angebot gewinnen“, erklärt Franz Linner, Leiter Finanzportfolioverwaltung der Ebase. White-Label-Lösungen sind Programme, die ein Unternehmen einem anderen zur Verfügung stellt, dessen Kunden es wiederum nutzen können.

Daneben verschwimmen auch die Grenzen zwischen Robo-Advisor und einer klassischen Vermögensverwaltung zunehmend. „Es ist nicht nur so, dass die klassischen Vermögensverwalter bei den digitalen Leistungsbausteinen in unterschiedlichen Bereichen aufholen, wir haben auch mit Interesse verfolgt, dass einige Robo-Advisor sich von einem rein digitalen Angebot verabschiedet haben und teilweise deutschlandweit Kundenveranstaltungen durchführen. Dies muss sicherlich auch vor dem Hintergrund der Herausforderung, als neuer Anbieter in ausreichender Anzahl Kunden zu gewinnen, betrachtet werden“, führt Geyer weiter aus.

Der deutsche Robo-Advisor-Markt kann dabei, trotz seiner vergleichsweise kurzen Historie, auf eine dynamische Entwicklung zurückblicken. Seitdem Fintego im Januar 2014 als einer der Pioniere gestartet ist, ist die Zahl der Anbieter kontinuierlich gestiegen. Während der Markt zu Beginn, neben Fintego, überwiegend von Anbietern mit Fintech-Hintergrund erschlossen wurde, haben in letzter Zeit auch große Bankhäuser entsprechende Angebote an den Markt gebracht. „Vielfach herrscht die Meinung vor, dass digitale Finanzdienstleistungsangebote in erster Linie ein Thema für Fintechs sind und Banken hier nicht innovativ und leistungsfähig wären. Mit Fintego ist es uns aber gelungen, dies erfolgreich zu widerlegen und als traditionelle Bank das Thema Robo-Advisor in Deutschland mit zu entwickeln“, betont Geyer.

Fintego verweist auf Auszeichnung des Extra-Magazins

Die Leistungsfähigkeit von Fintego sei über die Jahre durch eine Vielzahl an gewonnenen Auszeichnungen bestätigt worden. „Beispielsweise haben wir 2016, 2017 und 2018 bei BankingCheck.de in der Kategorie Robo-Advisor mit „sehr gut“ abgeschnitten, 2016 beim ETP Award den „1. Platz“ in der Kategorie Online-Vermögensverwaltung belegt und waren 2017 und 2018 mit der Note „sehr gut“ einer der Testsieger beim Robo-Advisor-Test des Extra-Magazins“, sagt Linner. Darüber hinaus stehen die stetig wachsende Kundenanzahl sowie das vielfach positive Kundenfeedback und die Weiterempfehlungen für die Qualität von Fintego.

Auch die Anlagestrategie von Fintego hätten sich seit 2014 in sehr ereignisreichen Börsenphasen, welche zahlreiche Herausforderungen boten, bewährt. Die unterschiedlichen Strategien hätten dabei, je nach Risikoprofil, eine attraktive Wertentwicklung geliefert. „Wir sind davon überzeugt, dass mit einer zunehmenden Reife des Marktes auch die Performance – als absoluter Leistungskern eines Vermögensverwalters – mehr in den Fokus rücken wird. Schließlich ist die Wertentwicklung das, was am Ende für den Anleger auch die größte Bedeutung hat. Als Anbieter mit einem mehrjährigen erfolgreichen Track Record können wir hier sicherlich eine gute Referenz bieten“, ergänzt Geyer.

fintego Testbericht

fintego überzeugt vor allem durch günstige Gebühren und die sehr hohe Sicherheit. Das Angebot ist mit fünf Anlagestrategien vielfältig und bildet die üblichen Risikoprofile ab, könnte aber größer sein. Beim Service müssen fintego Kunden, in Hinblick auf Kommunikationskanäle, Abstriche machen. Das Angebot von Spar- und Auszahlungsplänen und Apps ist sehr positiv.

5

Interesse an News zu ETFs und Geldanlage?

Unser kostenloser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das Extra-Magazin.