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Source verzeichnet hohe Mittelzuflüsse

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Wie der brittische ETF-Anbieter Source in seiner jüngsten Pressemitteilung berichtet, invstierten im ersten Quartal 2012 Anleger mehr als sieben Milliarden US-Dollar frisches Kapital in europäische Exchange Traded Products (ETPs). Vor allem das Interesse an Volatilitäts- und Anleihen-ETFs nahm deutlich zu. Mit Nettozuflüssen von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar konnte Source seine Position im europäischen ETP-Markt weiter festigen.

Damit erreichten die Nettomittelzuflüsse in Source ETPs am Ende des ersten Quartals Platz 2 in Europa und Platz 6 weltweit (Quelle: „ETF Global Insight“, sowie Deutsche Bank Research). Gleichzeitig brachte Source weitere innovative Produkte auf den Markt, die Anleihen- und Rohstoffindizes aber auch Indizes auf alternative Anlagen abbilden.

Volatilitäts-ETFs im Fokus

Eines der großen Themen im bisherigen Jahresverlauf war die Assetklasse Volatilität. Gemäß Bloomberg verzeichneten Volatilitäts-ETPs im ersten Quartal Mittelzuflüsse von mehr als 900 Millionen US-Dollar. „Der Trend lässt sich durch eine vergleichsweise ruhige Phase an den globalen Märkten erklären. Der VIX Index ist seit Jahresbeginn um über 30 Prozent auf ein Level von zeitweise 14,2 gefallen und erst kürzlich wieder angestiegen. Aus Investorensicht ist dies eine gute Einstiegsmöglichkeit, wenn es um die Absicherung eines Aktienportfolios geht“, so Sascha Specketer Head of Sales (Austria & Germany) bei Source. Innovative Volatilitätsinstrumente bieten Investoren dabei effizientere mittelfristige Anlagemöglichkeiten. Mit drei neuen Produkten und einem verwalteten Vermögen von mehr als 850 Millionen US-Dollar stieg Source im ersten Quartal mit einem Marktanteil von mehr als 85 Prozent zum führenden Anbieter von Volatilitäts-ETFs auf.

Anleihen-ETFs verbuchen starke Zuflüsse

Auch die Assetklasse Fixed Income schnitt in den ersten drei Monaten des Jahres positiv ab. Europäische Anleihen-ETPs verzeichneten im ersten Quartal Nettozuflüsse von mehr als 900 Millionen US-Dollar. Anfang 2011 war es dagegen noch zu Mittelabflüssen gekommen. Der aktuelle Trend spiegelt sich auch in der Produktpalette von Source wider. Hier ist es besonders der neue PIMCO Source Short-Term High Yield Corporate Bond ETF (STHY), der von einem zunehmenden Interesse seitens der Investoren profitiert. Der physisch investierte Fonds ist der erste ETF in Europa, der Zugang zu kurzlaufenden Unternehmensanleihen aus dem High-Yield-Segment bietet. Bei historischer Betrachtung sind die Renditen des Aktienmarktes mit den Renditen des kurzfristigen Segments im High-Yield-Markt vergleichbar, wobei letztere eine deutlich geringere Volatilität aufweisen. Der intelligente Ansatz von PIMCO bringt bei diesem passiven Produkt große Vorteile. PIMCO und Source haben es geschafft, Ineffizienzen wie einen hohen Tracking Error und eine beschränkte Auswahl bei den einzelnen Indextiteln zu umgehen und sind daher in der Lage, Bedenken seitens der Investorenseite zu zerschlagen. Daher liegt das verwaltete Vermögen des Fonds bereits kurz nach seiner Einführung am 19. März 2012 bei 85 Millionen US-Dollar.

Rohstoff-ETFs weiterhin gefragt

Trotz unterschiedlicher Wertentwicklungen in der Assetklasse Rohstoffe bauten Investoren die Positionierung in Gold und der gesamten Assetklasse im vergangenen Quartal weiter aus. Beim Source Physical Gold P-ETC beliefen sich die Zuflüsse auf 102,8 Millionen US-Dollar. Aber auch der breit diversifizierte Rohstoff-ETF aus der Produktpalette von Source konnte einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Der Anfang Januar aufgelegte LGIM Commodity Composite Source ETF zog seit Auflage mehr als 88 Millionen US-Dollar an neuen Kundengeldern an.

ETF-Handel trotzt Umsatzrückgang

Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs von 18 Prozent beim europäischen Aktienhandel entwickelten sich die ETF-Handelsumsätze im ersten Quartal positiv. Im Zuge dessen konnte auch Source eine besonders hohe Handelsaktivität in den eigenen Fonds feststellen. Das verwaltete Vermögen konnte demnach am Primärmarkt einen Bruttoumsatz von 14 Milliarden US-Dollar erzielen. Diese Entwicklung zeigt, dass börsengehandelte Produkte für europäische Investoren auch weiterhin eine beliebte Investmentlösung darstellen.

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