Immer mehr Sparkassen-Kunden kommen mit digitaler Vermögensverwaltung in Kontakt.
Immer mehr Sparkassen-Kunden kommen mit digitaler Vermögensverwaltung in Kontakt.

Die Sparkassen-Welt ist um einen digitalen Vermögensverwalter reicher. Diesmal betrifft es Kunden der Stadtsparkasse Düsseldorf. Diese können künftig ihr Geld mittels Fyndus digital verwalten lassen. Eine gewisse Verbreitung hat bereits Bevestor. „Bislang wurde mit 100 Sparkassen eine Kooperationsvereinbarung für den Bevestor getroffen. Davon nutzen derzeit rund 70 Sparkassen das Bevestor-Angebot“, sagt ein Sprecher der Deka-Bank. Beide Robo-Advisors gehören zur Deka-Bank und sind damit Gewächse der Sparkasse.

ETF-Portfolios von Fyndus

Bei Fyndus werden Kunden ab einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro bedient. Sparpläne sind ab 25 Euro möglich. Die Anlegerpräferenz des Kunden wird wie üblich durch einen Anlageassistenten ermittelt. Im Anschluss erhält der Kunde einen Vorschlag, welches Portfolio am besten zu ihm passe. Zum Einsatz kommen ETF-Portfolios mit einer Aktienquote von bis zu hundert Prozent.

Und die Kosten?

Fyndus bietet zwei Kostenmodelle an. Die Basis-Version ruft jährliche Gebühren von einem Prozent auf den Plan. Dazu kommen keine weiteren Kosten. Für zusätzlich 0,2 Prozentpunkte Gebührenaufschlag ist das Konzept mit sogenanntem Anlageschutz zu haben. Dieser Anlageschutz lässt sich jederzeit abbestellen oder dazu buchen.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.