StarCapital: ETF-Dachfonds mit neuer Multi-Faktor-Strategie
StarCapital hat den SC Fonds STARS Multi-Faktor auf den Markt gebracht.

Der Vermögensverwalter StarCapital hat mit dem SC Fonds STARS Multi-Faktor eine innovative Multi-Faktor-Strategie auf den Markt gebracht, bei der erstmals die neue Generation der Faktor-ETFs zum Einsatz kommt.

Der ETF-basierte Fonds zielt eigenen Angaben zufolge darauf ab, verschiedene Renditequellen über Faktor-ETFs systematisch in unterschiedlichen Markt- und Konjunkturzyklen auszunutzen. „Faktorprämien können gegenüber dem breiten Aktienmarkt langfristig eine Outperformance generieren. Die Herausforderung besteht allerdings darin, die richtigen Faktoren zur richtigen Zeit zu allokieren, um die Renditequellen effizient ausnutzen zu können“, sagt Fondsmanager Markus Kaiser, der bereits 2007 als Pionier den ersten ETF-basierten Dachfonds in Deutschland lancierte.

StarCapital: STARS Multi-Faktor mit aktiver Faktor-Rotation

Der Fondsmanager setzt beim STARS Multi-Faktor neben der dynamischen Steuerung der Aktienquote erstmals auf eine aktive Faktoren-Rotation. Die neue Strategie basiere auf Ergebnissen von mehr als 20.000 Testreihen, bei denen zunächst gemessen wurde, ob und über welchen Zeitraum ein Faktor-Index einen positiven Trend aufweisen konnte. „Darüber hinaus wurden die Trendstärken der einzelnen Faktor-Indizes untereinander ins Verhältnis gesetzt, um systematisch diejenigen selektieren zu können, deren Trend sowohl positiv, als auch stark ausgeprägt ist. Über die Faktoren-Rotation soll so die langfristige Rendite gegenüber einer gleichgewichteten Faktoren-Kombination gesteigert und gleichzeitig das Risikoprofil optimiert werden“, berichtet der Fondsmanager.

Zur Steuerung des Aktienrisikos werde das trendfolgende STARS-Modell genutzt, das Kaiser bereits seit mehr als 15 Jahren einsetzt und kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Aktienquote werde dynamisch zwischen 0% und 100% gesteuert. „Über das aktive, regelbasierte Risikomanagement lassen sich die maximalen Drawdowns der Aktienanlage um ein Vielfaches reduzieren und die Stabilität der Rendite im Portfolio deutlich verbessern“, erläutert Kaiser. So sei das Portfolio in dem sehr volatilen Marktumfeld im Februar noch komplett in der Desinvestitionsphase gewesen, da keiner der Faktoren mehr einen positiven Trend aufweisen konnte. „Seit Anfang März ist die ETF-Strategie zu 30 Prozent in Aktien investiert. Insbesondere Minimum-Volatility ETFs, bei denen Aktien selektiert werden, die niedrigere Volatilitätsmerkmale aufweisen als der Durchschnitt des breiten Aktienmarkts, konnten sich in dem turbulenten Marktumfeld seit Jahresbeginn besser behaupten als klassische, auf Marktkapitalisierung basierende ETFs“, berichtet Kaiser.

Das Anlageuniversum umfasse aktuell rund 100 Smart-Beta-ETFs, die ein globales und regionales Exposure zu Aktien mit verschiedenen Faktoren ermöglichten. Darunter fänden sich die Faktoren Dividenden, Buybacks, Value, Growth, Quality, Size, Minimum Volatility und Momentum. Markus Kaiser ist davon überzeugt, dass das Angebot an Faktor-ETFs mittelfristig weiter wachsen wird: „Die Smart-Beta-Konzepte sind vielversprechend und ermöglichen den gezielten Einsatz von Anlagestilen. Ähnlich wie bei den klassischen ETFs werden wir hier zukünftig starke Wachstumsraten und neue Ansätze sehen“. Das zeige sich auch daran, dass mittlerweile immer mehr ausländische Anbieter auf den Markt drängten und ihr Hauptaugenmerk auf die Weiterentwicklung der neuen ETF-Generation legten.

StarCapital ETF-Strategien

StarCapital hat die ETF-basierte Multi-Faktor-Strategie für Anleger konzipiert, die sich je nach Markt- und Konjunkturzyklus flexibel positionieren und gezielt in Faktor-Prämien investieren möchten. Vor allem institutionelle Anleger, die selbst keine Asset Allokation betreiben, aber auch private Anleger sollen mit der neuen Strategie angesprochen werden. Anlegern steht der STARS Multi-Faktor in der Anteilsklasse A ohne Ausgabeaufschlag und ohne Mindestanlagesumme (WKN: A1WZJS) offen. Die Anteilsklasse I (WKN: A1WZJT) kann ab einer Mindestanlage von 100.000 Euro gezeichnet werden.„Mit der attraktiven Gebührenstruktur wollen wir neben institutionellen Anlegern verstärkt auch Berater und Privatanleger ansprechen, die eine standardisierte Vermögensverwaltung bevorzugen und dabei vor allem ETF-basierte Lösungen im Auge haben“ resümiert Kaiser.

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