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State Street feierte 20. Geburtstag des ersten SPDR ETFs

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Happy Birthday

State Street Global Advisors (SSgA), die Vermögensverwaltungssparte der State Street Corporation, feierte diese Woche weltweit das zwanzigjährige Bestehen ihrer ETF-Tochter SPDR ETFs. 1993 legte SSgA in den USA mit dem SPDR S&P 500 ETF den ersten börsengehandelten Fonds dieser Art überhaupt auf.

An den Start ging der SPDR S&P 500 ETF 1993 mit einem Volumen von lediglich 6,5 Millionen US-Dollar. Mittlerweile ist der Fonds mit einem Volumen von mehr als 123 Milliarden US-Dollar der größte ETF weltweit. Mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 144 Millionen Anteilen ist er zudem der meistgehandelte ETF.

„Es ist eine Ehre für mich, die Einführung des ersten ETF begleitet zu haben. Und es erfüllt mich mit Stolz, dass dieser ETF heute als eine der anlegerfreundlichsten Innovationen unserer Zeit gilt und das Wachstum der ETFBranche maßgeblich vorangetrieben hat“, erklärte James Ross, Senior Managing Director und Global Head of SPDR Exchange Traded Funds bei SSgA. Ross weiter: „Inzwischen umfasst die Branche über 5.000 börsengehandelte Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 2 Billionen US-Dollar weltweit. Unsere Marktforschung zeigt, dass die Perspektiven für die ETF-Branche nach wie vor gut sind. Wir rechnen in den kommenden Jahren mit weiterem Wachstum in sämtlichen Regionen dieser Welt.“

Aussichten für ETF-Branche sind ausgesprochen positiv

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums befragte SPDR ETFs 260 Experten aus dem Bereich Pensionsfonds in Europa sowie 41 aktive Fondsmanager in Großbritannien zur Zukunft des ETF-Marktes. Den Ergebnissen zufolge hat die ETF-Branche allen Grund zu großer Zuversicht. So kommentierte Scott Ebner, Global Head of ETF Product Development bei SSgA, die Ergebnisse: „Trotz der dynamischen weltweiten Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren ist die ETF-Branche in Europa gemessen am Publikumsfondsgeschäft oder der ETF-Branche in den USA vergleichsweise klein. Doch die Aussichten sind ausgesprochen positiv, denn 46 Prozent der europäischen Investoren wollen laut unserer Umfrage in den kommenden fünf Jahren verstärkt auf ETFs setzen.“

Hier die Ergebnisse der Umfrage zum europäischen ETF-Markt:

Pensionsverantwortliche in Unternehmen

  • Bei 39% der Befragten sind ETFs in den von ihnen verwalteten Fonds bislang noch nicht vertreten. Etwa 29% haben einen ETF-Anteil von 1% bis 10% im Portfolio, bei weiteren 12% liegt der ETF-Anteil zwischen 10,1% und 20%.
  • 47% der Befragten planen, den ETF-Anteil in den kommenden fünf Jahren auszubauen, lediglich 1% will ihn zurückfahren.
  • 45% der Befragten gaben an, den Anteil von Aktien-ETFs in ihren Portfolios bis 2018 zu steigern, nur 2% wollen ihn reduzieren. Für Renten-ETFs liegen die entsprechenden Werte bei 28% und 7%.
  • Auf die Frage nach den überzeugendsten Argumenten für ein Investment in ETFs gaben 45% der Befragten die Kosteneffizienz an, 41% nannten Liquidität. Am dritthäufigsten wurde mit 35% der Marktzugang genannt.
  • Auf die Frage nach der Nutzung von ETFs in Pensionsfonds erklärten 53%, ETFs böten ihnen als taktische Investments Zugang zu bestimmten Märkten. Rund 17% nutzen ETFs als Core Investment und 19% im Rahmen einer Core-Satellite-Struktur.

Fondsmanager

  • Bei 37% der befragten Fondsmanager sind ETFs in den von ihnen verwalteten Fonds bislang nicht vertreten.
  • Bei 42% haben ETFs einen Gewichtungsanteil von 1% bis 10%. Bei 18% liegt der ETF-Anteil zwischen 10,1% und 20%.
  • 42% der Befragten planen, den ETF-Anteil in den kommenden fünf Jahren auszubauen, lediglich 8% wollen ihn zurückfahren.
  • 42% der Befragten gaben an, den Anteil von Aktien-ETFs in ihren Portfolios bis 2018 zu steigern, nur 8% wollen ihn reduzieren. Für Renten-ETFs liegen die entsprechenden Werte bei 19% und 13%.
  • Auf die Frage nach den überzeugendsten Argumenten für ein Investment in ETFs gaben 57% der befragten Fondsmanager die Liquidität an, 49% Kosteneffizienz. Am dritthäufigsten wurde mit 32% der Marktzugang genannt.
  • Auf die Frage nach der Nutzung von ETFs in ihren Fonds erklärten 73%, als taktische Investments böten ihnen diese Zugang zu bestimmten Märkten. Rund 11% nutzen ETFs als Core Investment und 14% im Rahmen einer Core-Satellite-Struktur.
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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.